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Sanneke Rothenberger schwebt auf »Wolke Sieben« zum Sieg

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Am vergangenen Wochenende fand auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Münzenberg und Umgebung das diesjährige große Reitturnier statt. Über 650 Pferde kamen mit ihren Reitern, um sich in 23 Dressur- und Springprüfung zu messen. Der sportliche Höhepunkt des Wochenendes war eine Dressurprüfung der Klasse S.

Hiermit verbunden war die Sichtung zum Masters der Landesverbände. In dieser Prüfung siegte bei strahlendem Sonnenschein auf den malerisch gelegenen Dressurviereck im alten Steinbruch Sanneke Rothenberger aus Bad Homburg auf ihrem Pferd »Wolke Sieben« mit 790.00 Punkten vor Marc Lingelbach vom RFV Wintermühle auf Rolex mit 740.00 Punkten und Jan Herrmann vom RV Heldenbergen mit A Special Delight mit 731.00 Punkten. Diese S-Dressur fand diesjährig zum ersten Mal in Münzenberg statt. Gerade die von weiter her angereisten Teilnehmer lobten die guten Bedingungen und das schöne Ambiente des Dressurplatzes.

Am Samstag fand zudem auf den Springplatz die Qualifikation zum »R+V-Cup« im Springen statt. Hierbei trafen sich Junioren und Junge-Reiter aus Hessen Rheinland-Pfalz und dem Saarland, um in Springprüfungen der Klassen A-M gegeneinander anzutreten.

Sehr zufrieden konnte man auch hier mit dem sportlichen Niveau sein. Die durchweg stilistisch schönen Ritte waren eine gute Werbung für den Springsport. In der Stilspringprüfung der Klasse A mit Stechen siegte Theresa Mohn vom RC Rosenhof auf »Piroschka« mit einer Wertnote von 7.5 im Normalparcours und null Fehlern in 37.60 sec. im Stechen.

Die Stilspringprüfung Klasse. L mit Stechen konnte Johannes Wicker von der RSG Kastanienhof Eifa auf Bella für sich entscheiden.

Marc Jazbinski von der RSC Hungen siegte dann am Samstag im M-Springen auf »Mon Cheri« mit einer fehlerfreien Runde im Stechen in 33.27 sec.

Der Sonntag stand auf dem Springplatz im Zeichen der einheimischen Reiter. Hier siegte in der höchstdotierten Prüfung, einer Springprüfung der Klasse M mit Stechen, in einem anspruchsvollen Parcours in der ersten Abteilung Bernd Hofmann aus Ortenberg auf »Lanitop« mit null Fehlern und 36.04 sec. im Stechen vor Philipp Sippel RFV Wetschaftstal) auf »Frieda« und Alexander Kisselbach (RV am Pohlheimer Wald) auf »Paganini«.

Der Sieg in der zweiten Abteilung ging an Heino Möller (RFV Lauterbach-Stadt u.Land) auf »Claus« mit einer fehlerfreien Runde im Stechen in 36.27 sec. Zweiter wurde Thomas Best vom RFV Nieder-Wöllstadt . auf »Audimax« gefolgt von Klaus Schmidt (RFV Nieder-Wöllstadt) auf »Ronaldo«.

Viel Lob bekam der Veranstalter von allen Seiten. Teilnehmer, Richter und Zuschauer lobten immer wieder die guten Bedingungen und das schöne Ambiente. Joachim M. Hecker

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