Salo: "Haben leider nicht alle kapiert"

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(mka). Nach der deutlichen Abfuhr fand Olli Salo deutliche Worte. "Wir haben noch darüber geredet, dass ein Sieg gar nichts ist und wir auch heute konzentriert spielen müssen", berichtete der Headcoach der Frankfurter Löwen und musste dann feststellen: "Leider haben das nicht alle unsere Spieler kapiert."

Dem überzeugenden 5:2 vom Freitagabend gegen die Ravensburg Towerstars folgte so im nächsten Treffen zweier DEL-2-Schwergewichte am Sonntag ein herbes 2:7 (1:3, 1:2, 0:2) bei den Aufstiegskonkurrenten von den Bietigheim Steelers, mit lauter alten Löwen.

Dabei galt Salos Urteil für das erste Drittel, dass das Spiel "nicht so schlecht war wie das Ergebnis", durchaus für die ganze Begegnung. Die Löwen bestimmten weite Teile der Partie, ließen aber ihre Gelegenheiten liegen, anders als zielstrebige Bietigheimer.

"Sie waren sehr gefährlich, haben ihre Chancen und unsere Fehler ausgenutzt", erkannte der Coach des Frankfurter Eishockey-Zweitligisten, und: "Das Spiel ging uns immer wieder aus der Hand." Gänzlich dann wohl am Ende des zweiten Drittels, als ein Bietigheimer Treffer zum 5:2 erstaunlicherweise zählte, obwohl Torschütze Benjamin Zientek Torwart Patrick Klein praktisch mit der Scheibe ins Tor bugsierte,

Es war auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus der jüngeren Löwen-Vergangenheit: Neben Brett Breitkreuz, Eric Stephan und Tim Schüle sind neuerdings mit Jimmy Hertel und C.J. Stretch noch zwei frühere Frankfurter in Bietigheim angestellt - und Breitkreuz (13./56.) und Schüle (16.) sollten mit ihren Toren entscheidende Rollen spielen.

Der aktuelle Löwen-Jahrgang zeigt zwar immer wieder sein Potenzial, wird sich nach der kurzen Vorbereitung aber noch finden müssen. "Wir haben wieder ein bisschen gespielt wie am Anfang der Saison und nicht den einfachen Pass gespielt", monierte Salo unter anderem. Alles in allem war das zu wenig - auch die Tore von Darren Mieszkowski (19.) und Martin Buchwieser (31

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