Der Fußball wird in dieser Saison wohl nicht mehr rollen. Die Zeichen stehen auf Abbruch der Spielzeit 2019/2020. SYMBOLBILD: NICI MERZ
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Der Fußball wird in dieser Saison wohl nicht mehr rollen. Die Zeichen stehen auf Abbruch der Spielzeit 2019/2020. SYMBOLBILD: NICI MERZ

Fußball

Saisonabbruch mit Aufsteigern - keine Absteiger

  • Markus Konle
    vonMarkus Konle
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Die Saison im hessischen Amateurfußball wird abgebrochen - dennoch soll es Aufsteiger geben, aber keine Absteiger. Eine wichtige Frage ist aber noch offen.

Bis zur endgültigen Klarheit müssen die heimischen Fußballer noch rund vier Wochen warten. Erst ein außerordentlicher Verbandstag, der am 13. oder 20. Juni stattfinden soll, kann den Vorschlag absegnen, auf den sich der rund 50-köpfige Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes am Samstag einstimmig nach einer rund vierstündigen Videokonferenz geeinigt hat. Demnach wird die Saison 2019/2020 abgebrochen und nach der Quotientenregel gewertet. Die vor der Saison festgelegte Anzahl von Aufsteigern soll es in den einzelnen Klassen dennoch geben - aber keine Absteiger. Dieses Modell war auch von der Mehrheit der Klubs in den 32 Kreisen favorisiert worden, die in jeweiligen Videokonferenzen und mittels Fragebögen nach ihrer Meinung gefragt worden waren. Auch die Wetterauer Vereinsvertreter waren mehrheitlich für dieses Modell.

Aller Voraussicht nach wird diese Beschlussvorlage auf dem Verbandstag so durchgewunken. Alles andere wäre eine riesige Überraschung.

Der Verbandsvorstand hat noch keinen Vorschlag formuliert, wie mit den Teams, die auf einem Relegationsplatz "nach oben" stehen, verfahren wird. "Hier ist eine abschließende rechtliche Prüfung vorzunehmen", heißt es in einer Mitteilung des HFV. In rund zwei Wochen soll auch in diesem Punkt eine Empfehlung für den Verbandstag vorliegen.

Nach Anwendung der Quotientenregel ( Anzahl der Punkte : durch die Anzahl der Spiele x 100) steht in den meisten Ligen der Verein auf Platz eins, der auch zum Zeitpunkt der Unterbrechung des Spielbetriebs der Tabellenführer war.

Eine Besonderheit gibt es in der Kreisliga C Friedberg, Gruppe 2. Hier weisen der 1. FC Rendel II und der Albanische Verein Friedberg den identischen Quotienten auf, aufgrund des besseren direkten Vergeichs (3:1 und 2:2) hat aber Rendel II das Aufstiegsrecht. Aber noch dürfen die Albaner auf eine Regelung in ihrem Sinne für die Teams auf dem Relegationsplatz hoffen.

Diese Teams dürfen aufsteigen

Wird die Entscheidung des HFV-Verbandsvorstands vom Samstag beim virtuellen Verbandstag Mitte Juni abgesegnet, haben diese heimischen Mannschaften ein Aufstiegsrecht: Kreisoberliga Friedberg: SV Steinfurth; Kreisliga A Friedberg: 1. FC Rendel, Spvgg. 08 Bad Nauheim; Kreisliga B Friedberg, Gruppe 1: SV Steinfurth II; Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2: FSV Kloppenheim; Kreisliga C Friedberg, Gruppe 1: SV Echzell; Kreisliga C Friedberg, Gruppe 2: 1. FC Rendel II.

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