OFC runderneuert in die Rückrunde

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(jm/cd). Serkan Firat lachte, begrüßte herzlich Fans - und stand ungeduldig vor dem zunächst noch verschlossenen Tor zum Sana Sportpark am Wiener Ring. "Ich freue mich sehr und kann es kaum erwarten, dass es wieder losgeht", sagt der Rückkehrer vom FC Bayern Alzenau. Der 25-Jährige war einer von fünf Neuen, die beim Offenbacher Vorbereitungsstart auf die Restrunde mitwirkten. Nach Mittelfeldspieler Tim Dierßen (zuletzt Hannover 96) und Stürmer Pelle Hoppe (Chemnitzer FC) hatte der OFC zum Trainingsauftakt in den Innenverteidigern Sebastian Zieleniecki (Widzew Lodz) und Maurice Pluntke (Wacker Nordhausen) seine Winterzugänge vier und fünf präsentiert.

"Es war unsere Pflicht, nach der Hinrunde zu reagieren", erklärte OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik die großen Veränderungen im Kader. In Kevin Pezzoni, Kevin Ikpide, Julian Scheffler, Matias Pyysalo, Bastian Kurz und Andis Shala fehlten sechs Spieler, denen Sobotzik und Trainer Angelo Barletta bedeutet hatten, dass sie keine Rolle mehr spielen. Lediglich wegen eines privaten Termins fehlte Angreifer Moritz Hartmann zum Trainingsauftakt. Etwas anders verhält es sich bei Luigi Campagna, der ursprünglich ebenfalls aussortiert werden sollte. "Der Trainer hat ein offenes Gespräch mit ihm geführt, ihm klargemacht, dass sich sein Status verändern wird", erklärte Sobotzik.

Anders stellt sich die Situation für Gerrit Gohlke dar. Der Innenverteidiger, der wegen Knieproblemen nur ein Rehaprogramm absolvierte, wird nach der Bekanntgabe seines Wechsels im Sommer zum Drittligisten Waldhof Mannheim keine Rolle mehr spielen. "Er wird nur noch eingesetzt, wenn gar nichts mehr gehen sollte", stellte Sobotzik klar. Der OFC-Geschäftsführer sendete eindeutige Signale an den SV Waldhof. Gohlke werde den Verein nur dann schon im Winter verlassen können, wenn Mannheim eine Ausbildungsentschädigung zahlt.

Unter dem Strich soll ein weiterer Spieler mindestens noch kommen. Im Fokus steht eine Verstärkung für die Außenverteidigerposition. Meriton Kastrati, der seit Samstag mittrainiert hatte, ist kein Kandidat mehr. "Er hat es zwar gut gemacht, interpretiert die Position jedoch nicht so wie ich es gerne hätte", sagte Barletta. Dafür darf sich Sebastian Schiek für einen Platz im Kader bewerben. Der 29-Jährigen, der für den Karlsruher SC, Großaspach und Fortuna Köln 16-mal in der 2. Liga und 153-mal in der 3. Liga auflief, ist aktuell vereinslos.

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