Mit Rumpftruppe ohne Chance

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Das Derby in der Handball-Landesliga Mitte der Männer zwischen dem TSV Lang-Göns und dem TSV Griedel war am Ende eine klare Angelegenheit für Gastgeber Langgöns: Die Hausherren gewannen am Ende einer recht einseitigen Partie deutlich mit 37:29. Beide Mannschaften hatten einige Spieler ersetzen müssen, bei Griedel waren dies unter anderem mit Nils Siek und Marvin Grieb zwei Hauptwerfer, auf die Trainer Dirk Schwellnus verzichten musste. Bei Langgöns fehlten etwa Philipp Engel und Dennis Hopp. "Wir waren vom Kader her besser besetzt", sagte deren Trainer Michael Razen. "Es gab nie eine Phase im Spiel, wo man hätte sagen können, das wir das Spiel verlieren könnten."

Das Derby in der Handball-Landesliga Mitte der Männer zwischen dem TSV Lang-Göns und dem TSV Griedel war am Ende eine klare Angelegenheit für Gastgeber Langgöns: Die Hausherren gewannen am Ende einer recht einseitigen Partie deutlich mit 37:29. Beide Mannschaften hatten einige Spieler ersetzen müssen, bei Griedel waren dies unter anderem mit Nils Siek und Marvin Grieb zwei Hauptwerfer, auf die Trainer Dirk Schwellnus verzichten musste. Bei Langgöns fehlten etwa Philipp Engel und Dennis Hopp. "Wir waren vom Kader her besser besetzt", sagte deren Trainer Michael Razen. "Es gab nie eine Phase im Spiel, wo man hätte sagen können, das wir das Spiel verlieren könnten."

Er schränkte allerdings im weiteren Verlauf seines Statements ein: "Es war kein schönes Spiel, wir haben teilweise katastrophal in der Deckung gespielt, die Räume waren viel zu groß, wir haben zu spät zugeschoben." Gästetrainer Dirk Schwellnus waren dagegen mit neun Feldspielern mehr oder weniger die Hände gebunden. Dabei spielten die Aushilfen Iwan Köhler oder der junge Tobias Frank allerdings noch ganz passabel mit.

Sebastian Dietz brachte Griedel in Führung (0:1/1.) und Steffen Strasheim sorgte für das 2:1 (2.) der Gäste, ehe Sascha Weigel beim 3:2 (5.) für die erste Führung der Langgönser Mannschaft sorgte. Ceh erhöhte auf 4:2 (5.). Beim 5:6 (9.) sorgte Steffen Strasheim noch einmal für den Griedeler Anschlusstreffer. Doch allmählich setzte sich Langgöns ab und ging über 8:5 (10./Moritz Ceh) mit 12:8 (17./Weigel) in Front. Beim 16:9 (23.) erhöhte Robin Jänicke auf einen Sieben-Tore-Vorsprung. Bis zur Pause konnte Griedel dann noch einmal auf 15:20 verkürzen.

Schwellnus-Truppe steckt nicht auf

Nach der Pause gelang Sascha Siek das 16:20 (32.) für die Mannschaft aus dem Butzbacher Stadtteil. Aber vier Minuten später hatte Stefan Lang die Führung beim 24:16 (36.) schon wieder auf acht Tore ausgebaut. Griedel steckte mit seinem Rumpfkader allerdings auch in der Folge keineswegs auf und war beim 24:28 (48.) durch Tobias Frank wieder auf vier Tore herangekommen. Noch einmal kamen die Gäste auf 28:32 (54.) heran, am Ende waren es jedoch wieder acht Tore Vorsprung für Langgöns, wobei der zehnfache Torschütze Robin Jänicke den Schlusspunkt setzte. Während Langgöns mit 26:14 Zählern Vierter des Klassements bleibt, rangiert Griedel mit 16:24 Punkten aktuell auf Rang zehn.

TSV Lang-Göns: Schmidt, Alflen, Kozian; Funke (2/1), Robin Jänicke (10), Weigel (5), Schmitz, Ceh (4), Lang (9), Tietböhl (2), Patrick Engel (3), Voss (2).

TSV Griedel: Roth, Bonn; Sascha Siek (5/2), Steffen Strasheim (4), Köhler (1), Kipp (8/2), Frank (2), Schepp (2), Dämon (1), Weiß (3), Dietz (3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Di Meglio/Rein (Flieden/Seligenstadt). – Zuschauer: 130. – Zeitstrafen: 10:4 Minuten (Jänicke, Weigel, Tietböhl/2, Engel – Frank, Dietz). – Siebenmeter: 2/1 – 5/4.

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