Fußball / Regionalliga

Rücktritt der Eintracht-Idole beim SC Hessen Dreieich

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Nach fast dreieinhalb Jahren ist eine Erfolgsära beim SC Hessen Dreieich zu Ende gegangen. Vizepräsident Charly Körbel sowie die Trainer Rudi Bommer und Ralf Weber – allesamt einst bei Eintracht Frankfurt — sind beim Fußball-Regionalligisten zurückgetreten. Ihre Entscheidung zum Rücktritt hatten Bommer und Weber schon nach der 0:5-Blamage am Samstag beim SC Astoria Walldorf getroffen. Das Trainerduo hat dann am Montag SC-Mäzen Hans Nolte informiert. Die beiden Ex-Nationalspieler ließen sich in dem knapp zweistündigen Zusammentreffen auch nicht mehr umstimmen.

Nach fast dreieinhalb Jahren ist eine Erfolgsära beim SC Hessen Dreieich zu Ende gegangen. Vizepräsident Charly Körbel sowie die Trainer Rudi Bommer und Ralf Weber – allesamt einst bei Eintracht Frankfurt — sind beim Fußball-Regionalligisten zurückgetreten. Ihre Entscheidung zum Rücktritt hatten Bommer und Weber schon nach der 0:5-Blamage am Samstag beim SC Astoria Walldorf getroffen. Das Trainerduo hat dann am Montag SC-Mäzen Hans Nolte informiert. Die beiden Ex-Nationalspieler ließen sich in dem knapp zweistündigen Zusammentreffen auch nicht mehr umstimmen.

"Insgesamt hat in den fast dreieinhalb Jahren unserer Tätigkeit das Positive überwogen. Wir waren zweimal Meister und sind aufgestiegen. In der Regionalliga haben wir dann im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets gearbeitet. Aber nach der desolaten Vorstellung der Mannschaft gegen Walldorf waren Ralf Weber und ich der Meinung, dass wir den Weg frei machen sollten. Vielleicht gibt das dem Team noch einmal neue Impulse", erklärte Bommer.

Er und Weber hatten den SC Hessen Dreieich im Januar 2016 auf einem Abstiegsplatz in der Hessenliga übernommen. Im ersten Jahr schafften sie den Klassenerhalt. In der zweiten Saison wurden sie Meister in der Hessenliga. Mäzen Nolte verzichtete damals aber auf den Aufstieg, weil die Strukturen im Verein und das Stadion noch nicht regionalligareif waren. In der Saison 2017/18 wurden die Dreieicher wieder Hessenligameister und durften diesmal aufsteigen. Bommer und Weber konnten die Mannschaft in der Regionalliga aber erst nach einer Niederlagenserie zu Saisonbeginn verstärken und schafften dann bis zur Winterpause den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Doch ohne weitere Verstärkung klappt 2019 gar nichts mehr.

"Wir wussten, dass es schwierig und schwer wird. Aber wir konnten unsere individuellen Fehler einfach nicht abstellen", sagte Bommer, für den das 0:5 gegen Walldorf dann eine Zäsur darstellte. "Da haben wir uns von der Mannschaft im Stich gelassen gefühlt. Diese Vorstellung, diese Körpersprache, das geht nicht."

Bereits einen Tag vor Bommer und Weber war der seit 2016 für den sportlichen Bereich zuständige Charly Körbel von seinem Amt als Vizepräsident zurückgetreten. Der Bundesligarekordspieler fühlte sich übergangen, weil Mäzen Nolte im Alleingang entschieden hatte, die Verträge mit Bommer und Weber am Saisonende ebenso wenig zu verlängern, wie die von 20 der 22 Spieler.

Der SC Hessen Dreieich verabschiedete Körbel mit einer dreizeiligen Mitteilung auf der Vereinsseite: "Mit seinem Rücktritt übernimmt Karl-Heinz, in der ihn auszeichnenden schnörkellosen und konsequenten Art, die sportliche Verantwortung für die Kadergestaltung im ersten Regionalligajahr und macht den Weg frei für neue Ansätze einer jungen Generation von Fußballlehrern."

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