Rückschlag für die HSG Mörlen

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Im Kampf um den zweiten Platz in der Handball-Bezirksoberliga musste die HSG Mörlen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II wieder vorbeiziehen lassen. So bezogen die Mörler am 23. Spieltag eine 21:26-Heimniederlage im Wetterauderby gegen die MSG Florstadt/Gettenau und sind bei 30:16 Punkten auf den dritten Platz zurückgefallen. Durch den 30:27-Erfolg beim TSV Kirchhain kehrte die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (31:15) auf den zweiten Rang zurück. Möglicherweise wird sich erst am letzten Spieltag – hier empfängt Dutenhofen die HSG Mörlen – entscheiden, welche Mannschaft aus der Bezirksoberliga Gießen die Relegationsspiele am 10. und 12. Mai gegen den Zweiten der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt (derzeit die TGS Langenhain) bestreiten wird. Die HSG Wettertal bleibt nach einer 24:29-Niederlage bei der HSG Hungen/Lich im Mittelfeld der Tabelle stecken.

Im Kampf um den zweiten Platz in der Handball-Bezirksoberliga musste die HSG Mörlen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II wieder vorbeiziehen lassen. So bezogen die Mörler am 23. Spieltag eine 21:26-Heimniederlage im Wetterauderby gegen die MSG Florstadt/Gettenau und sind bei 30:16 Punkten auf den dritten Platz zurückgefallen. Durch den 30:27-Erfolg beim TSV Kirchhain kehrte die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (31:15) auf den zweiten Rang zurück. Möglicherweise wird sich erst am letzten Spieltag – hier empfängt Dutenhofen die HSG Mörlen – entscheiden, welche Mannschaft aus der Bezirksoberliga Gießen die Relegationsspiele am 10. und 12. Mai gegen den Zweiten der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt (derzeit die TGS Langenhain) bestreiten wird. Die HSG Wettertal bleibt nach einer 24:29-Niederlage bei der HSG Hungen/Lich im Mittelfeld der Tabelle stecken.

HSG Mörlen – MSG Florstadt/Gettenau 21:26 (9:10): Eine unliebsame Überraschung erlebten die Mörler in diesem Kreisderby. Vor rund 100 Zuschauern entführte Florstadt/Gettenau völlig verdient beide Punkte aus Nieder-Mörlen. Dabei sah Mörlens Trainer Philipp Petriesas keinen Grund, seine Mannschaft über Gebühr zu kritisieren. "Wir haben gut gespielt, die Abwehr stand gut", sagte er über den Spielverlauf im ersten Durchgang, "allerdings haben wir im Angriff nicht die richtigen Lösungen gefunden." Und das hatte seinen Grund: "In der ersten Halbzeit haben wir sehr, sehr gut gedeckt und in der Abwehr vieles richtig gemacht", erklärte Christian Sacks, Trainer der MSG Florstadt/Gettenau.

Insgesamt 19 Treffer vor der Pause sind in der Tat ein Beleg dafür, dass die Deckungsreihen auf beiden Seiten einen guten Job machten. Nach der Mörler 11:10-Pausenführung stand das Spiel lange Zeit auf des Messers Schneide (14:14/45). In der letzten Viertelstunde griff aufseiten der Gäste Steffen Greife ins Geschehen ein, und das gab, wie beide Trainer bestätigten, wohl den Ausschlag für den am Ende klaren Sieg der Derbygäste. Der "Topspieler", wie Petriesas den Florstädter umschrieb, war nicht nur wegen seiner vier Tore besonders wertvoll für die MSG.

Gut acht Minuten vor dem Ende lag der Gast mit 20:17 vorn, vier Minuten vor Schluss führten die Florstädter mit 23:20, gerieten aber nicht mehr in Gefahr und bauten den Vorsprung weiter aus. Während Sacks in sein Lob ausdrücklich Torhüter Niels Eckert mit einbezog, wurde bei den Mörlern Philipps Möbs (privat verhindert) vermisst. Trotz der Niederlage sieht Petriesas seine Mannschaft im Kampf um Platz zwei noch lange nicht aus dem Rennen. – Tore, Mörlen: Bernhard Dietz, Dönges (je 6), Sebastian Dietz (4/2), Schmidt (2), Rossin, Bischof, Daniel Birkenstock (je 1). – Florstadt/Gettenau: Wenisch (8), Schildger, Greife (je 4), Wagner (3), Lehr (2/1), Stewen, Peppler (je 2), Potschka (1).

HSG Hungen/Lich – HSG Wettertal 29:24 (14:11): "Wir sind toll in das Spiel reingekommen" freute sich Carsten Schäfer, Trainer der Gastgeber-Mannschaft. So stand es nach knapp acht Minuten 5:1 für die Heimmannschaft. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs lag Hungen/Lich stets vorn, auch wenn die Wettertaler mehrfach bedrohlich nahe kamen. So hieß es nach 21 Minuten nur noch 9:8 für die Gastgeber, die bis zur Pausensirene auf 14:11 davonzogen und hellwach aus der Kabine zurückkehrten.

Tobias Anhäuser und Marvin Menges bauten den Vorsprung bis zur 33. Minute auf 16:11 aus. "Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Druck auf die gegnerische Deckung ausgeübt", stellte Wettertals Trainer Sven Tauber hinterher fest. Nach dem 11:16-Rückstand holte seine Mannschaft auf, 21:18 für Hungen/Lich lautete der Spielstand nach 44 Minuten, ehe die Gäste durch Jonas Kielich, Philipp Landvogt und Yannick Kreuzer innerhalb von fünf Minuten den Gleichstand zum 21:21 herstellten. Allerdings hätte es noch besser aussehen können für Wettertal. So beklagte Tauber, dass zwei Siebenmeter und zwei weitere klare Chancen vergeben worden seien.

Die Schlussphase der Partie ging an die Hausherren, die fünf Minuten vor dem Ende mit 25:21 vorn lagen. Dieser Vorsprung geriet in den verbleibenden Minuten nicht mehr in Gefahr. – Tore, Hungen/Lich: Kümpel (6/2), Timo Metzger (6), Menges, Schmied (je 5), Anhäuser, Macht (je 2), Müller, Stania, Sahin (je 1). – Wettertal: Bergemann (5/3), Yannick Kreuzer (5), Landvogt (3/1), Kielich (3), Tobias Kreuzer, Zimmer, Merlin Metzger (je 2), Raab, Rumpf (je 1).

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