Für Dennis Becker (r.) und den SV Nieder-Wöllstadt beginnt die neue Saison mit einem Derby gegen Jeroen Colombaroli und die TSG Ober-Wöllstadt. FOTO: NICI MERZ
+
Für Dennis Becker (r.) und den SV Nieder-Wöllstadt beginnt die neue Saison mit einem Derby gegen Jeroen Colombaroli und die TSG Ober-Wöllstadt. FOTO: NICI MERZ

Fußball

Die Roten gegen die Blauen: Wöllstädter Derby-Kracher eröffnet Kreisoberliga-Saison

  • vonSascha Kungl
    schließen

Für die 14 Vereine der Fußball-Kreisoberliga Friedberg fällt an diesem Wochenende der Startschuss. Eröffnet wird der erste Spieltag der neuen Saison am Samstagabend ab 18.30 Uhr mit dem Wöllstädter Derby.

Für die 14 Vereine der Fußball-Kreisoberliga Friedberg fällt an diesem Wochenende der Startschuss für die Meisterschaftsrunde 2020/21. Eröffnet wird der erste Spieltag der neuen Saison am Samstagabend ab 18.30 Uhr mit dem Wöllstädter Derby zwischen den gastgebenden Roten aus Nieder-Wöllstadt und den Blauen aus Ober-Wöllstadt.

"Die Saison mit einem Heimspiel am Samstagabend gegen den Gemeinderivalen aus Ober-Wöllstadt zu eröffnen - besser geht es kaum. Wir werden alles daran setzen, die Auftaktpartie zu gewinnen und es besser zu machen als letzte Saison, als wir mit zwei Niederlagen in die Runde gestartet sind", erinnert sich Nieder-Wöllstadts Trainer Torsten Zimmermann an den verpatzten Saisonbeginn seiner Elf gegen Bruchenbrücken und Türk Gücü Friedberg II im Vorjahr. "Das wird uns diesmal nicht passieren. Die Mannschaft macht auf mich einen sehr gefestigten Eindruck, die Trainingsbeteiligung und das Engagement während der Vorbereitung waren enorm hoch. Darüber hinaus ist unser Kader wesentlich breiter aufgestellt als in der Vorsaison, was mir als Trainer einige neue Optionen bietet. Aktuell haben wir zudem keine Verletzten zu beklagen und somit was das Personal angeht die Qual der Wahl. Die Vorzeichen sind also sehr gut", blickt Zimmermann voller Zuversicht auf die neue Spielzeit.

Auch Gästecoach Harez Habib freut sich auf sein erstes Wöllstädter Derby als Coach der Blauen. "Die Duelle gegen Nieder-Wöllstadt sind für den Verein immer etwas ganz Besonderes. Nun komme ich auch endlich in den Genuss. Die Hausherren sind aufgrund ihres Heimvorteils in der Favoritenrolle. Nieder-Wöllstadt verfügt über eine eingespielte Mannschaft mit hoher Qualität. Wir befinden uns nach den Umstellungen im Sommer dagegen noch in einer Findungsphase und werden noch einige Wochen brauchen, bis die Mannschaft das neue System verinnerlicht hat", glaubt Habib. "Dennoch fahren wir guten Mutes nach Nieder-Wöllstadt und werden alles versuchen, um etwas Zählbares zu holen." Verzichten müssen die Gäste auf Hannes Bechtloff, Momodou Jallow, Inacio Teixeira, Kupilay Yasaroglu, Felix Harr, Kevin Langer, Max Grillmaier und Loris Hannemann.

Rendel zu Gast in Bruchenbrücken

Am Sonntagnachmittag ab 15.15 Uhr gehen vier weitere Begegnungen über die Bühne. Dabei gastiert der Kreisoberliga-Aufsteiger SC Dortelweil II beim Liga-Urgestein SV Teutonia Staden, während der FC Hessen Massenheim vor heimischer Kulisse auf den VfB Friedberg mit Neu-Coach Rainer Pausch trifft.

Zeitgleich gibt die Hessenligareserve von Türk Gücü Friedberg ihre Visitenkarte beim TSV Dorn-Assenheim ab, während der SV Bruchenbrücken den Aufsteiger und letztjährigen A-Liga-Meister aus Rendel empfängt. "Zuallererst möchte ich an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle aussprechen, die es möglich machen, dass endlich wieder Fußball gespielt werden kann. Das gilt vor allem für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer. Wir freuen uns riesig auf den Rundenstart am Sonntag gegen den SV Bruchenbrücken, den ich persönlich in diesem Jahr zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zähle", erklärt Rendels Trainer Alexander Jörg.

"Die Herausforderung zum Saisonauftakt ist somit riesig. Sportlich gibt es für uns nichts zu verlieren, wir können befreit aufspielen", sagt Jörg. Personell kann der Aufsteiger gegen die Bärenschweizer aus dem Vollen schöpfen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare