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Rote Teufel halten Verfolger auf Distanz

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(mn) Erst Kaufbeuren, jetzt Heilbronn: Mit zwei Siegen binnen 48 Stunden hat der EC Bad Nauheim zwei der drei unmittelbaren Verfolger im Kampf um einen Playoff-Rang in der Deutschen Eishockey-Liga 2 auf Distanz gehalten und zugleich den Angriff der Lausitzer Füchse, der Mannschaft der Stunde, erneut abgewehrt.

Vor 2140 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion feierten die Roten Teufel am Sonntag einen 6:3 (2:0, 2:2, 2:1)-Sieg gegen Heilbronn, haben damit sechs ihrer letzten sieben Heimspiele gewonnen. »Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft«, freute sich RT-Trainer Frank Carnevale, während Igor Pavlov, der bereits dritte Coach der Falken in dieser Saison, von einem »verdienten RT-Sieg« sprach. »Bad Nauheim war uns klar voraus. Mit dem dünnen Kader wurden uns die physischen Grenzen aufgezeigt.«

Zweimal nur kamen die Gastgeber etwas ins Wanken. Nach dem Anschlusstreffer der Gäste zum Spielstand von 3:2 (35.) sowie im letzten Abschnitt aufgrund von drei fast aneinander gereihten, teils fragwürdigen, teils unnötigen Strafzeiten. Ein weiteres Gegentor hätte hier zur einer Zitterpartie führen können, doch ließen die Roten Teufel defensiv wenig anbrennen und konnten sich auf Torwart Thomas Ower verlassen.

Die Hausherren, die im Aufbau oft etwas fahrig wirkten, trafen diesmal meist zu psychologisch wertvollen Momenten. Beispielsweise durch den zweifachen Torschützen Harry Lange mit einer der ersten Chancen zum 1:0 (10.), dann zum 3:0 in Unterzahl (21.), durch Jason Pinizzotto zum 4:2 nur 36 Sekunden vor der zweiten Pause oder aber auch durch den ebenfalls zweifachen Torschützen Matt Beca nach gerade einmal 1:27 Minuten zu Beginn des Schlussabschnitts zum 5:2. Den ergänzenden Treffer zum 2:0-Zwischenstand erzielte Kevin Lavallee, dessen Formkurve nach oben zeigt, per Penalty (15./mit der Rückhand in den Winkel). »Das war ein sehr wichtiger Sieg, und ich glaube, das Schlussdrittel war eines der besten Schlussdrittel seit langem«, sagte Lavallee nach dem Arbeitssieg seiner Mannschaft.

EC Bad Nauheim: Ower - Ringwald, Heid, Götz, Mc Monagle, Pietsch, Ketter, Alexander Baum - Strauch, Lange, Pinizzotto, Beca, Carnevale, Dorr, Lavallee, Helms, Oppolzer, Schlicht, May.

Heilbronner Falken: Martinovic - Andersons, Versteeg, Fendt, Danner, Patrick Baum, Card - Bires, Hock, Mrazak, Adriano Carciola, Blank, Fabio Carciola, Kurth, Ackermann, Krull, Rupp.

Steno: Tore: 1:0 (10.) Lange (Strauch, Pinizzotto), 2:0 (16.) Penalty Lavallee, 3:0 (21.) Lange (Götz - 4-5), 3:1 (22.) Blank (Baum, Fabio Carciola - 5-4), 3:2 (35.) Fabio Carciola (Blank, Fendt), 4:2 (40.) Pinizzotto (Ringwald, Lange), 5:2 (42.) Beca (Carnevale, Dorr), 5:3 (43.) Versteeg (Mrazak, Hock - 5-4), 6:3 (59.) Beca (Dorr, Ringwald - 5-6). - Schiedsrichter: Ramin Yazdi. - Strafminuten: Bad Nauheim 12 plus zehn Minuten (Strauch), Heilbronn 10 plus zehn Minuten (Versteeg). - Zuschauer: 2140.

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