Rote Laterne jetzt bei Friedberg

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(pie). Während es für die HSG Lollar/Ruttershausen der heiß ersehnte erste Saisonsieg in der Handball-Landesliga der Männer war, wartet die TG Friedberg weiter auf genau dieses Erfolgserlebnis. Mit 24:25 (11:10) unterlag die Truppe von Trainer Thomas Jezewski im Kellerduell und ist nun neues Schlusslicht im Klassement. Lediglich ein Remis steht nach sieben Begegnungen zu Buche.

Nach einem Sieg für Lollar/Ruttershausen sah es gerade in der ersten Halbzeit nicht unbedingt aus. Schnell führten die Kreisstädter mit 4:0 und 5:2, was auch an der schlechten Chancenverwertung der Gastgeber lag. Von den elf Friedberger Toren in der ersten Halbzeit waren sechs per Siebenmeter entstanden. Das spricht zwar durchaus für eine engagierte Abwehrleistung der HSG, aber auch dafür, dass die konsequente Linie der Schiedsrichter kaum von den Hausherren erkannt und angenommen wurde. Die TG-Angreifer nahmen dieses Abwehrverhalten der HSG clever an und zogen einige entscheidende Fouls. Im eigenen Angriff zeigten die Gastgeber, die wieder ohne gelernten Kreisläufer ins Rennen gingen, derweil eine gute Leistung. So ging es mit einer knappen 11:10-Führung für die TG Friedberg in die Pause.

Zehn Merten-Treffer

Die Wetterauer agierten in der Defensive mit einer 5:1-Abwehr und machten so den Lollarern das Leben schwer, sie gingen immer wieder offensiv auf die Rückraumpositionen heraus und pickten sich im Zuge dessen den HSG-Spieler heraus, der gerade einen Lauf hatte.

In der Abwehr agierte Lollar stellenweise aber zu passiv, um das normale Positionsspiel der Friedberger zu unterbrechen. So dauerte es bis zum 18:17 (45.), ehe der erste Rückstand der Jezewski-Sieben aktenkundig war. In der letzten Viertelstunde gelang Friedberg immer wieder der Ausgleich, doch am Ende schlug das Pendel in Richtung Lollar/Ruttershausen aus. Aufseiten der Wetterauer war Fynn Merten mit zehn Treffern der beste Werfer, wenngleich neun Tore davon Siebenmeter waren. Am kommenden Wochenende geht es für die TG gegen Hüttenberg U23.

Lollar/Ruttershausen: Brücher; Schwellnus (3), Mühlich (2), Engel, Graf, Lindenthal, Fischer (3), Schlapp, Piazolla (4), Los Santos (5/1), Wenzel (1), Ziehm (6/1), Stüdemann, Janecic (1).

Friedberg: Balasz; Durchdewald (1), Ploner, Merten (10/9), Sattler, Methner (1), Seibert, Zerulla, Vlad (4), Kiel (6), Beyster (2).

Im Stenogramm / SR: Eichner/Henkel. - Zu: 200. - Zeitstrafen: 4:2 Min. - Siebenmeter: 4/2:9/9.

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