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Magnus Müller hat mit den Hessenliga-Herren von Sportwelt Rosbach beim TC Bad Vilbel keine Chance.

Rosbach braucht einen Sieg

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(esa). Die Rollen waren schon vor dem Duell auf der Bad Vilbeler Tennisanlage an der Huizener Straße klar verteilt. Hier der TC Bad Vilbel, etablierter Hessenligist, auf der anderen Seite mit Sportwelt Rosbach ein Aufsteiger, dessen erste Saison seit zwei Jahrzehnten in der höchsten hessischen Liga wohl die vorerst letzte sein könnte.

Dass bei den Rosbachern zudem die Nummer eins Gabor Borsos fehlte, machte den Unterschied nur noch größer. 8:1 lautete das Endergebnis für Bad Vilbel, wobei der eine Punkt für die Sportweltler nicht mal auf dem Platz zustande kam. In den Einzelmatches sahen die Zuschauer ausschließlich klare Ergebnisse. Das 3:6, 4:6 von Mannschaftsführer Jan Stetzer gegen Caio Claudino an Nummer fünf war noch das knappste Resultat, Magnus Müller (an Nummer zwei gegen Niklas Schell) und Fabio König (an Nummer sechs gegen Tim Büttner) entgingen nur hauchdünn der "Brille", beide holten jeweils ein Spiel für ihre Mannschaft, ein Satzgewinn blieb den Rosbachern verwehrt. Somit war schon vor den Einzeln beim Stand von 6:0 für Bad Vilbel alles entschieden, die Doppel wurden dann auch aufgrund der Hitze nicht mehr gespielt.

Für den TC Bad Vilbel geht es beim abschließenden Spieltag am Sonntag noch um Platz zwei hinter dem souveränen Tabellenführer Eintracht Frankfurt. Derzeit sind die Brunnenstädter punktgleich mit Blau-Weiß Wiesbaden, zudem haben der TEVC Kronberg und Rot-Weiß Sprendlingen ebenfalls erst vier Minuspunkte und noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Allerdings sind die TC-Herren bei der Eintracht zu Gast und müssten für eine Überraschung sorgen, um sich als Vize-Hessenmeister zu küren.

Am anderen Ende der Tabelle liegt die Rosbacher Hoffnung auf den Klassenerhalt auf der Zahl der Absteiger. Am Samstag empfangen die Sportweltler den TC Bergen-Enkheim, am letzten Spieltag reisen die Wetterauer zum THC Hanau, aktuell ebenfalls punktlos. Eines dieser Spiele müssen die Rosbacher gewinnen, um die Chance auf ein weiteres Jahr in der Hessenliga am Leben zu erhalten. Sollte die Eintracht in den Aufstiegsspielen zur Regionalliga gegen die Bundesliga-Reserve von BASF Ludwigshafen gewinnen, bliebe der Tabellenvorletzte in der Hessenliga. Es wird ein heißes Saisonfinale - nicht nur wettertechnisch.

Im Stenogramm / Daniel Dutra Da Silva - Kai Stetzer 6:2, 6:2; Magnus Müller - Niklas Schell 6:1, 6:0; Tim Fischer - Philipp Müller 6:4, 6:1; Jochen Bertsch - Ben Griedelbach 6:2, 6:3; Caio Claudino - Jan Stetzer 6:4, 6:3; Tim Büttner - Fabio König 6:0, 6:1. - Doppel: nicht ausgespielt, 2:1 Punkte für Bad Vilbel.

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