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Mathias Fetsch und sein OFC stehen heute gegen Alzenau auf dem Prüfstand.

Rollen klar verteilt

(jm). Auf dem Papier ist es die berühmte Pflichtaufgabe. Doch Partien zwischen Bayern Alzenau und Kickers Offenbach hatten in den vergangenen beiden Spielzeiten stets ihre besonderen Reize. Am 1. November 2019 gelang den Unterfranken mit Trainer Angelo Barletta und Ex-OFC-Spielern wie Daniel Endres oder Serkan Firat ein 2:0-Coup am Bieberer Berg. Im Hessenpokal in Alzenau drehte der OFC damals den Spieß um, gewann nach Verlängerung 1:

0. Im Hinspiel dieser Saison gewannen die Kickers klar mit 3:0.

Am Samstag (14 Uhr) wird nicht nur wegen der fehlenden Zuschauer weniger Brisanz im Spiel sein. Die Rollen scheinen zu klar verteilt. Der OFC (51 Punkte) will sich im Aufstiegsrennen und vor den Topspielen gegen den FSV Frankfurt (Dienstag, 19 Uhr) und SSC Ulm 1846 (Karsamstag, 14 Uhr) keine Blöße geben. Alzenau (21), das nach zwei Wochen Corona-Zwangspause auf den Platz zurückkehrt, ist Vorletzter, seit zehn Spielen ohne Sieg.

»Wir gehen jeden Gegner mit Respekt an«, warnt Kickers-Trainer Sreto Ristic: »Entscheidend ist, dass die Einstellung da ist und jeder an 100 Prozent Leistung herankommt.« Der Blick auf die Tabelle spielt für ihn keine Rolle.

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