Fußball-Kreisligen B

Rödgen sucht Weg aus der Krise

(lab). Die Krise macht weiterhin die Runde bei einigen Vereinen der Friedberger Fußball-Kreisligen B. Während sich oben in beiden Spielklassen das eine oder andere "Überraschungsteam" tummelt, will bei manchen die Saison nicht so recht in Schwung kommen. Und diese Woche wird bereits zum dritten Mal doppelt gespielt - wenig Zeit um Probleme nachhaltig aus dem Weg zu schaffen.

Einer dieser "Krisenherde" in Gruppe 1 befindet sich in Rödgen. Beim FC Ajax war man optimistisch gestartet und findet sich nun auf Rang 13 wieder. Die Siege wollen einfach nicht her, man macht individuelle Fehler, kassiert blöde Gegentore. Ein Teufelskreis: "Es ist das Problem, dass man hinter den Erwartungen her ist und dadurch Druck aufkommt", sagt Trainer Stefan Hiecke. Die Mentalität scheint beim FC Ajax dennoch weiterhin zu passen. Mit dem SV Teutonia Staden II (Mittwoch, 20.30 Uhr) wäre nun wieder die Möglichkeit da, endlich dreifach zu punkten. Den großen Druck macht man sich dafür allerdings nicht.

Auch bei der TSG Wölfersheim läuft es bisher nicht ganz so rund, man hatte sich mehr erhofft. Sechs Punkte zieren immerhin bereits das Konto des Teams, man braucht allerdings noch Zeit: "Der Trainerwechsel ist größtenteils abgehakt, wir sind jedoch noch auf dem Weg und müssen uns als Mannschaft finden", sagt Orga-Team-Mitglied Christopher Scheld. Zuletzt gab’s schon mehrere ordentliche Auftritte, nun will man gegen den TSV Ostheim (Mittwoch, 20.15 Uhr) seine Heimstärke unter Beweis stellen. Insbesondere die Effektivität im Abschluss soll sich verbessern.

Gruppe zwei weiß ebenfalls mit Überraschungen zu beeindrucken, im Positiven wie im Negativen. Unter der Woche treffen jetzt einige diese Kontraste aufeinander. Während der SV Assenheim seit vergangenem Sonntag wieder an der Spitze steht, läuft es bei Gegner FC Karben II (Donnerstag, 20.15) bisher so gar nicht. "Wir bringen nicht die richtige Einstellung auf den Platz und befinden uns nicht da, wo wir hinwollen", äußert sich Benjamin Kötter, Trainer des einstigen Aufstiegsaspiranten. Entsprechend ratlos ist man bei der Reserve, hofft allerdings darauf, das Ruder am Donnerstag herumzureißen.

Besser präsentiert sich da seit sieben Spieltagen der VfB Petterweil. Die ganze Liga scheint ein wenig verblüfft zu sein, was der VfB da im Moment leistet: 13 Punkte, fünf Siege - ein Kontrast zu Vorsaison. Es ist vor allem der Wille, welcher dem Team im Moment den Schwung gibt, auch spielerisch bessere Gegner zu schlagen. Vielleicht ja auch den TSV Dorn-Assenheim II (Mittwoch, 20.15 Uhr), seit einigen Wochen ebenfalls in Topform und auf Rang sechs. Bei der Reserve hat man sich mit den schon elf Zählern ein wenig selbst überrascht, kann von den Neuzugängen profitieren und auf einen breiten Kader bauen. Und gegen Petterweil soll der Lauf kein Ende nehmen: "Wir wollen punkten", erklärt Abteilungsleiter Benjamin Krätschmer. Da die erste Mannschaft keine Partie absolviert, ist mit Verstärkung von der "Ersten" zu rechnen.

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