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Rodheimer holen 3:1-Arbeitssieg in Osthessen

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Alexander Schuld (l.) und Andreas Zander drehen mit der SG Rodheim die Partie beim Hünfelder SV und gewinnen mit 3:1. 	(Foto: Chuc)
Alexander Schuld (l.) und Andreas Zander drehen mit der SG Rodheim die Partie beim Hünfelder SV und gewinnen mit 3:1. (Foto: Chuc) © Andreas Chuc

(pm) Das Ergebnis täuscht. So klar wie das 3:1 (19:15, 25:23, 25:17, 25:13) der SG Rodheim beim Hünfelder SV aussieht, war es dann doch nicht.

Der Regionalliga-Spitzenreiter konnte seinen Gegner nicht so deutlich dominieren wie es schon in anderen Partien in dieser Saison der Fall war. Das Spiel hätte deutlich knapper und gegebenenfalls auch hätte andersherum ausgehen können.

Im ersten Satz begann die Heimmannschaft aus Hünfeld stark. Viele gute Blocks, platzierte Angriffe und eine saubere Annahme boten den Piraten bei gleichzeitig hoher Eigenfehlerquote keine Chance. Die erfolgsverwöhnten Rodheimer hatten schon viel zu lange keinem Rückstand mehr hinterherlaufen müssen und schienen mit der Situation nicht richtig umgehen zu können. Mit 25:19 ging der Satz klar an die Hausherren.

Ohne den erkrankten Oliver Klein und Robert Stodtmeister zeigten sich sie die Gäste auch im zweiten Satz wieder ungewohnt fehlerbehaftet. Der eine oder andere wusste nicht wie ihm geschah und sah schon jetzt einen großen Patzer am Ende des Tages auf dem Papier stehen. Eine Auszeit von Trainer Zschiesche mit klarer Ansprache brachte aber zunächst die Wende.

Konzentriert agierten die Piraten nun auf allen Positionen und in allen Situationen, sodass man sich einen 15:11-Vorsprung erarbeitete. Als aber auch dieser aufgrund von zu vielen eigenen Fehlern von Hünfeld zu einem 21:17 gedreht wurde, brachte Zschiesche mit Böhmer und Zander über einen Diagonalwechsel zwei neue Spieler aufs Feld. Mit viel Konzentration und Mut, starken Aufschlägen und einer guten Abwehrarbeit drehten dann die SGR-Spieler den Satz zum 25:23.

Der dritte Durchgang verlief dann für die Rodheimer etwas gewohnter. Dem ausgeglichenen Start bis zum 11:11 folgte ein routiniertes Spiel und eine starke Angriffsarbeit der Außenangreifer Voeske und Sachs, die im Endeffekt ausschlaggebend für den Ausgang von 25:17 aus Sicht der Piraten war.

Satz vier begann mit einer fulminanten Aufschlagserie von Zander, der bis zum 12:0 das Service machen durfte. Dass Zuspieler Zander so lange aufschlagen durfte, lag nicht minder daran, dass Brömmeling und Böhmer vorne am Netz ein ums andere Mal starke Blockaktionen setzten und die Spieler des Hünfelder SV immer wieder patzten. Eine geschlossene Mannschaftsleistung war dann auch der Grund dafür, dass nicht nur dieser Satz (25:14) sondern das gesamte Spiel mit 3:1 an die Piraten ging.

Da die Eintracht aus Frankfurt ebenso mit 3:1 auswärts beim TV Biedenkopf gewinnen konnte, bahnt sich für die letzten Spieltage der Saison weiter ein Fernduell an. Hanau, Vellmar und Feldkirchen heißen die Gegner der Rodheimer. Mit Guldental, Hünfeld und Vellmar bekommen es die Frankfurter zu tun.

Rodheim: Böhmer, Brömmeling, Bender, Lingenau, Liebster, Kopperschmidt, Preisendörfer, Sachs, Schuld, Voeske, Zander.

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