Rodheimer festigen Rang zwei

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(pm). Mit einem 3:1 über die Herren des SSC Vellmar hat die erste Mannschaft SG Rodheim den zweiten Platz der Volleyball-Regionalliga Südwest gesichert.

Dies war jedoch ein hartes Stück Arbeit, denn trotz klarer taktischer Vorgaben von Trainer Johannes Voeske gelang es den Rodheimern im ersten Satz nicht, der jungen Vellmarer Mannschaft ihr Spiel aufzuzwingen, sodass sich bis zum Spielstand von 17:18 ein sehr ausgeglichenes Spiel entwickelt hatte. Als am Ende des Satzes der Gegner aus Vellmar sogar mit 22:19 in Führung ging, nordete Voeske seine Mannschaft in einer Auszeit noch einmal ein - mit Erfolg. Sein Team drehte prompt den Satz und mit einer Aufschlagserie von Zuspieler Andreas Zander und entschied den ersten Durchgang mit 25:19 für sich.

Ausgleich folgen zwei starke Sätze

Im zweiten Satz konnten sich die Gäste aus Nordhessen trotz guter Rodheimer Blocks immer wieder im Angriff durchsetzen. Die Rodheimer waren in Abwehr und Blocksicherung zwar aufmerksam und konnten viele Bälle abwehren, brachten aber die eigenen Angriffe über außen nicht mehr konstant durch. Wie im ersten Satz waren beide Mannschaften bis zum Punktestand von 18:18 gleichauf, allerdings sicherten sich die Vellmarer beim 25:20 den Sieg und damit den Ausgleich in den Sätzen.

Im dritten und vierten Satz ließen die Rodheimer jedoch nichts mehr anbrennen. Getragen von einem guten Mittelblock um Stefan Brömmeling, Philip König und Alexander Schuld gelang es, die gegnerischen Angriffe nach und nach in den Griff zu bekommen oder die Angreifer zu Fehlern zu zwingen. Im eigenen Angriff setzte Zuspieler Zander zudem alle Positionen variabel und zielgerichtet ein, sodass es vor allem Tim Wacker und Tom Fritsche immer wieder gelang, die Abwehr des SSC Vellmar mit einer Mischung von harten Angriffen und präzisen Lobs vor unlösbare Aufgaben zu stellen.

Nachdem der dritte Satz klar mit 25:14 an die Rodheimer gegangen war, schien der Wiederstand der jungen Truppe der Gastgeber gebrochen zu sein, was auch zahlreiche Wechsel durch Trainer Roland Löber nicht verhindern konnten. Auf diese Weise sicherte sich die SG Rodheim mit 25:18 auch den vierten Satz und entschied damit die Partie letztlich mit 3:1 für sich.

Somit bleibt die SG hinter Spitzenreiter TSV Speyer auf dem zweiten Platz der Tabelle. Am kommenden Sonntag geht es dann zum TuS Kritfel II, der aktuell auf Rang sechs steht, ehe eine Woche später, am Samstag, 22. Februar (19 Uhr), das Heimspiel und Derby gegen den aktuell Rangfünften Eintracht Frankfurt auf dem Programm steht.

SG Rodheim: Brömmeling, Stodtmeister, Zander, Wacker, Sachs, König, Graudenz, Schuld, Fritsche, Böhmer.

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