Volleyball

SG Rodheim verspielt die Meisterschaft

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Es war alles angerichtet zum letzten Saisonspiel der Volleyball-Regionalliga Südwest der Herren. Tabellenführer SG Rodheim war zu Gast beim TV Feldkirchen, der mit einem Punkt Rückstand den zweiten Platz belegte. So eng die Situation vorher war, so eindeutig war das Ergebnis: Das Spiel ging 3:0 in Sätzen für die TV Feldkirchen aus. Der Klub aus der Wetterau hat damit die Meisterschaft verspielt. Zwei Sätze fehlten den Rodheimern zum Titelgewinn, allerdings auch zwei wichtige Spieler. Kapitän Tim Wacker war bereits vor drei Wochen ausgefallen, in der Woche vor dem "Endspiel" zeichnete sich auch noch der verletzungsbedingte Ausfall des (einzigen) Zuspielers Andreas Zander ab.

Es war alles angerichtet zum letzten Saisonspiel der Volleyball-Regionalliga Südwest der Herren. Tabellenführer SG Rodheim war zu Gast beim TV Feldkirchen, der mit einem Punkt Rückstand den zweiten Platz belegte. So eng die Situation vorher war, so eindeutig war das Ergebnis: Das Spiel ging 3:0 in Sätzen für die TV Feldkirchen aus. Der Klub aus der Wetterau hat damit die Meisterschaft verspielt. Zwei Sätze fehlten den Rodheimern zum Titelgewinn, allerdings auch zwei wichtige Spieler. Kapitän Tim Wacker war bereits vor drei Wochen ausgefallen, in der Woche vor dem "Endspiel" zeichnete sich auch noch der verletzungsbedingte Ausfall des (einzigen) Zuspielers Andreas Zander ab.

Rund 250 Zuschauer waren ins Rheintal gekommen, um den Titelkampf zu verfolgen; davon auch etwa 25 Rodheimer Fans. Diese sahen in Durchgang eins vor allem eine verunsicherte Feldkirchener Mannschaft, die von guten Rodheimern überrumpelt wurde. Trainer Johannes Voeske, der seinem Team auf eine "Jetzt-erst-recht"-Einstellung einschwor, schien die richtige Aufstellung gewählt zu haben, um wider Erwarten Meister zu werden.

Beim 23:22 waren die Piraten kurz vorm richtungsweisenden Satzgewinn, ehe sich das Blatt wendete: Ein Netzroller im Aufschlag für Feldkirchen, ein missglückter Angriff der Rodheimer, und der Satz ging mit 24:26 verloren. Zwar konnten die Piraten auch in Satz zwei bis zum 12:12 gut mitspielen, doch im Anschluss machte sich die angespannte Personalsituation bemerkbar, sodass letztlich die Sätze zwei und drei mit 15 beziehungsweise 16 Punkten verloren gingen. Mit 24:26, 16:25 und 15:25 kürte sich der TV Feldkirchen zum Meister.

Tim Breitenfelder sprach dennoch ein Lob aus: "Vor allem Robert Stodtmeister hat heute gezeigt, was für ein guter Volleyballer er ist. Seine Leistung im Zuspiel übertraf alle. Insgesamt haben alle alles gegeben und mindestens in Satz eins an den Sieg geglaubt. Vor der Kulisse und mit der Bedeutung hat die Partie richtig Spaß gemacht, auch wenn das Wunder ausgeblieben ist. Wir können uns nichts vorwerfen."

SG Rodheim: Breitenfelder, Flott, Graudenz, Liebster, Sachs, Stodtmeister, Stange, Schuld. – Trainer: Voeske.

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