SG Rodheim III muss in die Bezirksoberliga

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Nun ist es die bittere Wahrheit: Nachdem sich die SG Rodheim III in der vergangenen Saison noch mit zwei blauen Augen die Volleyball-Landesliga Nord der Männer hatte halten können, ist seit diesem Wochenende klar, dass es nun endgültig eine Spielklasse nach unten geht. Nach der 0:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten TG Neuenhasslau und dem alles entscheidenden 1:3 gegen den TSV Hessen Frankenberg am Wochenende können die Wetterauer die restlichen zwei Spieltage mehr als locker angehen. Der Klassenerhalt ist außer Reichweite, in der kommenden Runde gibt es einen Neustart in der Bezirksoberliga. Unterdessen gewann die zweite Garde der Rodheimer mit 3:2 beim VfL Marburg und verbleibt damit weiter an der Spitze des Klassements der zweithöchsten hessischen Spielklasse.

Nun ist es die bittere Wahrheit: Nachdem sich die SG Rodheim III in der vergangenen Saison noch mit zwei blauen Augen die Volleyball-Landesliga Nord der Männer hatte halten können, ist seit diesem Wochenende klar, dass es nun endgültig eine Spielklasse nach unten geht. Nach der 0:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten TG Neuenhasslau und dem alles entscheidenden 1:3 gegen den TSV Hessen Frankenberg am Wochenende können die Wetterauer die restlichen zwei Spieltage mehr als locker angehen. Der Klassenerhalt ist außer Reichweite, in der kommenden Runde gibt es einen Neustart in der Bezirksoberliga. Unterdessen gewann die zweite Garde der Rodheimer mit 3:2 beim VfL Marburg und verbleibt damit weiter an der Spitze des Klassements der zweithöchsten hessischen Spielklasse.

SG Rodheim III – TG Neuenhaßlau 0:3 (23:25, 19:25, 14:25): Gegen die Kinzigtaler um dem ehemaligen Rodheimer Robert Leuner starteten die Rodheimer furios, doch wie so oft in der Saison schafften es die Oldies wieder nicht, als erstes den entscheidenden 25. Punkt im Satz zu machen. Nach dem ersten Durchgang war die Luft bereits raus.

SG Rodheim III – TSV Hessen Frankenberg 1:3 (26:24, 25:27, 18:25, 21:25): Auch gegen die Männer von der Eder konnte das Team aus der Wetterau nur im ersten Satz überzeugen, bevor die clevere, aber nie überragende Spielweise der Frankenberger sich durchsetzte. "Wir haben heute zu viele Eigenfehler gemacht, intern gestritten und dem Gegner zu deutlich unsere Schwachstellen angeboten. Dies hat Uwe Burkhardt mit seinem Team hervorragend analysiert, effektiv ausgenutzt und verdient gewonnen", sagte Rodheims Coach Markus Steinhauer nach nervenaufreibenden 100 Minuten Spielzeit. Für die Wetterauer stehen jetzt noch die zwei Begegnungen in Hünfeld und Waldgirmes auf dem Plan, bevor es in der nächsten Saison heißt: Bezirksoberliga, wir kommen!

Rodheim III: Jahr, Steinhauer, Rauffmann, Jansen, Stößinger, Pakzies, Kersten, Thielecke, Müller.

VfL Marburg – SG Rodheim II 2:3 (25:21, 14:25, 22:25, 25:22, 13:15): Aufgrund der Tabellensituation sowie des Sieges im Hinspiel ging der Ligaprimus aus Rodheim als Favorit ins Spiel beim Rangfünften. Erstmalig in dieser Saison konnte Trainer Dieter Schmitt zudem auf den vollzähligen Kader zurückgreifen – das war auch nötig, schließlich boten die Marburger gleich 17 (!) Akteure in eigener Halle auf. So entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, bei dem die bessere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit über die gesamte Spielzeit letztlich den Ausschlag gaben. Im ersten Satz schafften es die Piraten nicht, ihre Leistung konstant hochzuhalten, während Marburg souverän agierte und vor allem über den Diagonalangriff immer wieder erfolgreich zum Abschluss kam – und letztlich auch mit 25:21 gewann. Im zweiten Durchgang wurden die Gastgeber aber dann durch hellwache Piraten überlaufen. Die Auswechselungen durch SG-Co-Trainer Detlef Zschiesche zeigten Wirkung, und der eingewechselte Timo Streitenberger war durch den Marburger Block nicht zu stoppen, so dass der Satz mit 25:14 deutlich an die Rodheimer ging. Doch Marburg fand zurück ins Spiel, auch weil die Piraten ihre Leistung aus dem vorherigen Satz nicht aufrechterhalten konnten. Trotz mangelnden Drucks in den Aufschlägen reichte es am Ende zu einem 25:22-Satzerfolg zum 2:1. Doch im vierten Durchgang hatten die Marburger wieder Oberwasser, auch weil Rodheim gleich eine Vielzahl an Aufschlägen vergab und letztlich nach dem 22:25 in den entscheidenden Tiebreak als fünften Satz gehen musste. Die Rodheimer mobilisierten noch einmal alle ihre Kräfte, es entwickelte sich ein enges Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste aus der Wetterau beim 15:13 das glücklichere Ende für sich hatten und damit in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen sind.

Rodheim II: Bender, Böhmer, Brömmeling, Gaus, Kann, Kopperschmidt, Lingenau, Oberhofer, Schmitt, Streitenberger, Zschiesche.

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