Rodheim II klettert auf Rang eins

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Während sich die zweite Mannschaft der SG Rodheim in der Volleyball-Landesliga mit zwei Heimerfolgen überaus gut aus der Affäre zog, musste die "Dritte" gegen Hünfeld eine Niederlage hinnehmen.

Während sich die zweite Mannschaft der SG Rodheim in der Volleyball-Landesliga mit zwei Heimerfolgen überaus gut aus der Affäre zog, musste die "Dritte" gegen Hünfeld eine Niederlage hinnehmen.

SG Rodheim II - FSV Bergshausen 3:1: Zu Beginn zeigte sich, dass die Piraten weiterhin an ihren Fähigkeiten zweifelten. Eine Annahme war kaum zu erkennen, und so konnte kein Spielaufbau stattfinden. Schnell gingen die Nordhessen mit 6:5 in Führung. Rodheim kämpfte sich heran, und es gelang kurz vor Schluss, einmalig in Führung zu gehen und den Satz mit 25:23 für sich zu entscheiden. In Durchgang zwei unterlagen die Piraten deutlich mit 12:25. Im dritten Durchgang zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Kurz vor Schluss gab es aufgrund einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung zugunsten der Rodheimer viel Unmut bei den Gästen. Diese Chance nutzen die Piraten aus, um den Satz mit 25:22 für sich zu entscheiden. Im vierten Durchgang machten die Piraten alles klar und kamen mit 25:18 zum Erfolg.

SG Rodheim II - Hünfelder SV 3:1: Im Gegensatz zum ersten Spiel gelang die Annahme gleich besser, und es entwickelte sich ein gutes Spiel. Die Piraten traten konzentriert auf, und man konnte den ersten Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Im zweiten Durchgang ließen die Piraten nichts mehr anbrennen und verwiesen die Gäste mit 25:18 in die Schranken. Jedoch sollte sich der Kampfgeist der Hünfelder noch mal zeigen. Der Kampf machte sich für die Gäste bezahlt, und sie bezwangen die Rodheimer im dritten Satz mit 25:17. Im vierten Durchgang ging es kämpferisch zur Sache. Beide Mannschaften mussten ihre letzten Reserven nutzen, um das Spiel zu entscheiden. Die Piraten hatten die größeren Reserven und entschieden den Satz mit 25:23 für sich. Als Belohnung für den erfolgreichen Spieltag finden sich die Piraten auf Platz eins wieder, da Waldgirmes als Aufstiegsfavorit gegen Frankenberg patzte.

SG Rodheim III - Hünfelder SV 0:3: "Das hätte anders ausgehen müssen", so das eindeutige Fazit der Rodheimer. Mit einem weiteren unnötigen 0:3 in der Tasche verabschiedeten sich die Landesliga-Volleyballer um Spielertrainer "Doc" Albrecht und Markus Steinhauer aus dem Jahr 2018. Dabei starteten die Wetterauer vorbildlich ins Spiel, ließen aber wie schon so oft in dieser Saison den Siegeswillen auf der Zielgeraden des Satzes vermissen. Mit 22:25, 19:25 und 16:25 gingen die Sätze an die Haunestädter, die an diesem Tag durchaus zu besiegen gewesen wären. "Es sind immer schwache fünf Minuten, die uns den Sieg kosten", bilanzierte SGR-Akteur Peter Stößinger.

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