Rodheim gewinnt Krimi in Darmstadt

  • VonRedaktion
    schließen

(pm). Am ersten Spieltag der Volleyball-Regionalliga Südwest haben die Männer der SG Rodheim beim DSW Darmstadt mit 3:2 (23:25, 25:22, 31:33, 25:22, 16:14) gewonnen. Dabei wurde die neu durchgemischte Truppe von Johannes »Jo« Voeske im ersten Spiel direkt auf Herz und Nieren geprüft. Mit fünf Neuzugängen und drei Abgängen standen dem Coach am Wochenende trotzdem nur acht Akteure zur Verfügung.

Die Möglichkeiten waren somit begrenzt. Es fehlten die Neuzugänge Janus Radomski und Marvin Schüttler (Außenangriff), sowie Andreas Zander (Zuspieler), Tom Fritsche (Außenangriff), Stefan Brömmeling (Mittelblock) und Morris Liebster (Libero).

Der erste Satz ging durchwachsen los. So stand es schnell 19:11 für die Heimmannschaft. Viele kleine Fehler und eine mangelnde Konzentration summierten sich in der ersten Hälfte des Satzes und brachten dem DSW die deutliche Führung. Doch den Piraten gelang es, wieder heranzukommen und den Satz noch mal spannend zu gestalten. Beim 22:23 verpassten die Gäste jedoch knapp den Ausgleich und mussten am Ende den Satz abgeben.

Der zweite Durchgang gestaltete sich weniger deutlich. Trotzdem lag die SGR über weite Strecken zurück. Erst zum 18:18 konnte ausgeglichen und kurz danach die Führung übernommen werden. Mit einer konstanteren Leistung stellten die Rodheimer den DSW vor immer größere Probleme. Die Annahmen kamen nun genauer, und es wurden bessere Lösungen im Angriff gefunden. Im Laufe des Spiels sollte sich allerdings herausstellen, dass auch die Block-Abwehr beider Mannschaften nicht leicht zu knacken war. Der Satz ging mit 25:22 an Rodheim.

Der dritte Durchgang sollte sich dann in die Länge ziehen. Die Wetterauer konnten den knappen Vorsprung nicht ins Ziel retten und zeigten Nerven. Trotz einer guten Annahmeleistung über Außen mit Routinier Moritz Sachs und Neuzugang René Martin konnte im Angriff nicht der Sack zugemacht werden. So endete der dritte Abschnitt mit einem hart erkämpften 33:31 für die Darmstädter.

Im vierten Satz erkämpfte sich Rodheim einen Drei-Punkte-Vorsprung und baute diesen zu Beginn der heißen Phase auf fünf Zähler aus. Zusätzlich mehrten sich die Blocks auf SGR-Seite, und das »Küken« Corin Lodderstedt konnte sich zusammen mit Philip König auf der Mitte unter Beweis stellen. Trotz einiger Nachlässigkeiten zum Ende hin gelang den Rodheimern der Satzausgleich.

Der in diesem Spiel regelmäßig als Aufschlagsspezialist eingesetzte Robert Stodtmeister sollte im finalen Satz für die Rodheimer eine wichtige Rolle einnehmen. Mit ihm gelang es den Piraten, sich stattliche fünf Matchbälle zu erarbeiten. So stand es schließlich 14:9. Doch erst der sechste Matchball sollte die Entscheidung zugunsten der Wetterauer bringen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare