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SG Rodheim II gekommen, um zu bleiben

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SG RODHEIM II: (hintere Reihe v. l.) Trainer Detlef Zschiesche, Stefan Brömmeling, Stefan Kann, Jens Bender, Holger Lenz, Moritz Sachs, Andreas Zander, Alexander Schuld; (vordere Reihe v.l.) Tim Breitenfelder, Robert Leuner, Thomas Lingenau, Morris Liebster.	(Foto: privat)
SG RODHEIM II: (hintere Reihe v. l.) Trainer Detlef Zschiesche, Stefan Brömmeling, Stefan Kann, Jens Bender, Holger Lenz, Moritz Sachs, Andreas Zander, Alexander Schuld; (vordere Reihe v.l.) Tim Breitenfelder, Robert Leuner, Thomas Lingenau, Morris Liebster. (Foto: privat) © Red

(pv/mw) Wenn an diesem Samstag in Feldkirchen in der Pfalz das erste Saisonspiel der Volleyball-Regionalliga Südwest angepfiffen wird, liegt eine ungewohnte Anreise hinter dem Kader von Chefcoach Detlef Zschiesche. Denn seit mehreren Jahren spielte die zweite Garde der SG Rodheim in der Oberliga Hessen, sorgte dann letztes Jahr für die große Sensation mit dem Aufstieg.

Einer der Gründe dafür war Detlef Zschiesche. Seit der bis dahin selbst noch aktive und heutige Cheftrainer den Trainerstab übernahm, weht ein anderer Wind im Sportzentrum Rodheim. Akribische Saisonvorbereitung und taktische Umstellungen formten eine Mannschaft, die ab der Rückrunde bis auf das letzte bedeutungslose Spiel in Hessens höchster Spielklasse keine Partie verlor und verdient aufgestiegen ist.

Für viele der langgedienten SGR-Piraten ist die Regionalliga allerdings keine neue Erfahrung. Sie haben damals mit der ersten Mannschaft lange Zeit schon erfolgreich die Regionalliga und zweite Liga dominiert, kennen schon die Hallen in Landau, Speyer und Wiesbaden. Für die jüngere Generation wird das aber sicherlich eine einprägsame Angelegenheit werden.

Talent Moritz Sachs wird ab dieser Saison für die erste Mannschaft auflaufen. Kompensiert wird das durch die beiden Zugänge Alvaro Larios aus Goldstein und Sascha Gornik. Das Rodheimer Eigengewächs steigt nach zweijähriger berufsbedingter Volleyballpause ein. Somit steht Zschiesche nominell ein 13-köpfiger Kader zur Verfügung, aufgrund neuer Regularien dürfen diese Saison auch 14 statt zwölf Akteure pro Team und Spiel eingesetzt werden.

Die Saisonvorbereitung verlief »besser als erwartet« (Zschiesche), die gute Leistung beim Hessenpokalturnier bestätigt diese Einschätzung. Als Saisonziel ist analog zum Vorjahr der Klassenerhalt ausgeschrieben. Dass es ungleich schwerer wird, prognostiziert Kapitän und Zuspieler Andreas Zander: »Das Niveau ist in der Regionalliga natürlich ungleich höher. Wir müssen in jedem Spiel Vollgasvolleyball zeigen.« Vorsichtig liebäugelt man im Verein mit einer langfristigen Etablierung der Mannschaft in der vierthöchsten Liga, um den Volleyballstandort Rodheim weiter auszubauen.

Kader

Jens Bender (Diagonal)

Tim Breitenfelder (Außenangriff)

Stefan Brömmeling (Mittelblock)

Moritz Gaus (Außenangriff)

Sascha Gornik (Außenangriff)

Stefan Kann (Mittelblock)

Alvaro Larios (Universal)

Holger Lenz (Mittelblock)

Robert Leuner (Außenangriff)

Morris Liebster (Libero)

Thomas Lingenau (Außenangriff/Libero)

Alexander Schuld (Mittelblock)

Andreas Zander (Zuspieler)

Heimspiele

Sa., 11. Oktober ASV Landau

Sa., 25. Oktober Hünfelder SV

Sa., 8. November TG Hanau

Sa., 22. November Orplid Darmstadt

Sa., 13. Dezember TSV Speyer

Sa., 10. Januar TV Feldkirchen

Sa., 24. Januar Eintracht Wiesbaden

Sa., 21. Februar LAF Sinzig

Sa., 14. März SSC Vellmar

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