+
Christine Gohla und die SG Rodheim haben zum Auftakt eine gute Leistung gezeigt.

SG Rodheim bringt sich in Stellung

  • schließen

(msw). Die SG Rodheim feierte einen guten Start in die Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte, denn gegen die nur zu dritt angetretene TTG Margretenhaun-Künzell gab es einen nie gefährdeten 8:3-Erfolg. Somit haben sich die Rodheimerinnen zumindest schon einmal als erster Konkurrent für das favorisierte Duo SC Niestetal II und TTC Wißmar in Stellung gebracht.

SG Rodheim - TTG Margretenhaun-Künzell 8:3:Gäste-Coach Alois Stricker war ziemlich angefressen, dass Huber-Petersen aus privaten Gründen fehlte, denn somit waren die Margretenhaun-Künzellerinnnen nur zu dritt. Somit war diese Partie eine recht leichte Aufgabe für die Gastgeberinnen, die aber auch eine starke Vorstellung boten.

Zunächst gab es nur ein Eröffnungsdoppel, in dem Möcks/Gohla gut zusammen spielten, und etwas Pech hatten gegen Müller/Hasani. Cordula Munzert bot anschließend eine überzeugende Vorstellung gegen Vlora Hasani, da Munzert sehr beweglich war und ihre Bälle sehr gut platzierte. Kerstin Wirkner lieferte sich mit Lena Müller wie erwartet lange Angriffs-Duelle. Am Ende fehlten der Rodheimerin etwas die Konstanz, da sie auch einige Eröffnungsfehler machte und Müller immer wieder gut variierte. Christine Gohla setzte sich anschließend knapp in drei Sätzen gegen Theresa Eismann durch, da diese noch nicht so ganz sicher wirkte. Damit war mit dem kampflosen Punkt von Jeanette Möcks fast schon eine kleine Vorentscheidung gefallen.

Möcks mit starker Vorstellung

Beim zweiten Einzel-Durchgang konnte sich Munzert in ihrer Partie gegen Müller fast sogar noch einmal etwas steigern, da sie auch noch selbst gut traf. Wirkner und Hasani lieferten sich ein "Ballerduell", bei dem Wirkner am Ende sogar etwas die Luft ausging. Somit spielte sie zu viele Bälle über den Tisch. Dennoch war sie mit ihrer Leistung hoch zufrieden, da es auch enorm Spaß gemacht hätte. Möcks machte sich das Leben gegen Eismann nach einer 2:0-Führung selbst noch einmal schwer, doch mit ihren guten Aufschlägen rettete sie sich im fünften Satz ins Ziel. Eine ganz starke Vorstellung war die abschließende Partie von Möcks gegen Müller, da hier einfach alles passte für Möcks. Sie konnte immer wieder mit viel Spin eröffnen, was Müller gar nicht gefiel. Somit kam die letzte Partie von Munzert gegen Eismann, die auch schon fast gewonnen war, nicht mehr in die Wertung.

Die Ergebnisse: Munzert/Wirkner 3:0 (kampflos); Möcks/Gohla - Müller/Hasani 5:11, 11:8, 9:11, 11:9, 4:11; Cordula Munzert - Vlora Hasani 11:7, 11:7, 11:7; Kerstin Wirkner - Lena Müller 11:9, 6:11, 7:11, 11:9, 5:11; Jeanette Möcks 3:0 (kampflos), Christine Gohla - Theresa Eismann 11:6, 12:10, 11:9; Munzert - Müller 11:4, 9:11, 11:7, 11:9; Wirkner - Hasani 13:11, 9:11, 8:11, 6:11; Möcks - Eismann 13:11, 5:11, 11:8, 11:5; Gohla 3:0 (kampflos); Möcks - Müller 13:11, 5:11, 11:8, 11:5.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare