Rodheim bleibt oben dran

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Es bleibt weiter spannend an der Spitze der Volleyball-Regionalliga. Die Sg Rodheim siegte bei der VSG Kassel-Wehlheiden mit 3:2. Nach bislang sehr guten Ergebnissen zu Hause hatte die SGR auswärts zuletzt doch des öfteren Punkte gegen nominell schwächere Gegner liegen lassen. So waren die Erwartungen vor diesem Spieltag gemischt.

Es bleibt weiter spannend an der Spitze der Volleyball-Regionalliga. Die Sg Rodheim siegte bei der VSG Kassel-Wehlheiden mit 3:2. Nach bislang sehr guten Ergebnissen zu Hause hatte die SGR auswärts zuletzt doch des öfteren Punkte gegen nominell schwächere Gegner liegen lassen. So waren die Erwartungen vor diesem Spieltag gemischt.

Der erste Satz verlief ohne größere Fehler beider Teams. Lediglich der Aufschlag der SGR – in den vergangenen Spielen ein Pfund der Rodheimer– war nicht druckvoll genug und die Fehlerquote zu hoch, um Akzente zu setzen. Gegen Ende des ersten Satzes konnte Rodheim sich mit zwei guten Aktionen einen kleinen Vorteil zum 18:16 erspielen, der schließlich zum Satzgewinn von 25:22 reichte.

Kassel zeigte sich vom Satzverlust allerdings unbeeindruckt und spielte gleich zu Beginn des zweiten Satzes stark auf. Durch eine druckvolle Aufschlagserie war die Annahme der SGR nicht mehr ganz so präzise wie in Satz eins und der Rodheimer Angriff scheiterte ein ums andere Mal am sehr gut positionierten Block der Kasseler. Trotz der Verunsicherung auf Rodheimer Seite ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte nach dem 4:10 wieder heran und übernahm beim 22:21 die Führung. Abermals führten Unkonzentriertheit auf Seiten der SGR aber zum Satzverlust (23:25).

Der dritte Durchgang verlief dann nahezu identisch zum zweiten Satz, die Piraten hatten in den entscheidenden Situationen das Nachsehen. So ging auch Satz drei mit 25:23 an Kassel.

Jetzt war ein deutlicher Bruch im Spiel der Rodheimer zu spüren. Keiner glaubte mehr so richtig daran, das Spiel noch drehen zu können und Kassel dominierte phasenweise über die Mittel- und Außenposition.

Trainer Voeske setzte einen Impuls: Für den bis dato gut spielenden Morris Liebster kam Matthias Graudenz auf der Liberoposition ins Spiel. Die Körpersprache im Rodheimer Team war jetzt eine andere. Immer häufiger entschied die SGR knappe Situationen für sich. Rodheim glich mit 25:21 zum 2:2 in Sätzen aus. Im Tiebreak sicherten Philip König und Levi Flott Punkt um Punkt, so ging der Entscheidungssatz mit 15:9 souverän an Rodheim.

SG Rodheim: Tim Breitenfeld, Levi Flott, Philip König, Moritz Sachs, Tim Wacker, Robert Stodtmeister, Andreas Zander, Morris Liebster, Matthias Graudenz.

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