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Christine Gohla (SG Rodheim) gewinnt alle Matches in Niestetal.

Rodheim auf Aufstiegskurs

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(msw). Spitzenreiter SG Rodheim gewann in der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte, auch beim Oberliga-Absteiger SC Niestetal II mit 8:2 und konnte damit den vermeintlich härtesten Konkurrenten im Rennen um den Relegationsplatz zwei hinter dem wahrscheinlich zu starken Neuling TTC Wißmar in die Schranken verweisen.

SC Niestetal II - SG Rodheim 2:8:Die Niestetalerinnen mussten ohne ihre Top-Spielerinnen Katharina Morbitzer (spielt wohl nur in der 1. Mannschaft) und Stefanie Scheiding (Sportverbot aus gesundheitlichen Gründen, war wie weitere zahlreiche Zuschauer aber in der Halle) auskommen, sodass die Aufgabe leichter war als gedacht für die Rodheimerinnen. "Wir waren alle sehr zufrieden und es hat uns sehr gewundert, dass wir diese Partie so klar nach Hause gebracht haben", meinte eine zufriedene SG-Mannschaftsführerin Kerstin Wirkner nach der Begegnung.

Schon die Eröffnungsdoppel waren eine recht klare Angelegenheit, da Munzert/Wirkner gut eröffnet haben gegen Klee/Schorstein und auch keine leichten Fehler produzierten. Auch Gohla/McChesney spielten solide. Im Einzel bekam Kerstin Wirkner die Bälle von Julia Klee recht gut hingespielt und verhinderte ansonsten Klees starke Vorhand. Cordula Munzert konnte das druckvolle Spiel von Jana Schorstein mit festen Vorhand-Topspins nicht unterbinden, sodass sie recht klar verlor. Die beste Partie des Nachmittags war die zwischen Jeanine Mergard und Eileen McChesney. McChesney griff zumeist an und schoss auch gut gegen Mergard, die mit ihren kurzen Noppen blockte. Am Ende konnte die Rodheimerin einen Matchball trotz guten Angriffes nicht nutzen und verlor. "Wir haben hier alle die Luft angehalten, da wir Eileen den Sieg so gegönnt hätten", sagte Wirkner anschließend. Dafür hatte Christine Gohla gegen Tokessa Hättich mehr Glück, da Gohla mit ihren langen Aufschlägen in die Vorhand oft direkte Punkte machte oder sicher nachschoss.

Danach lief dann alles nach Plan. Munzert machte mit ihrer Mischung aus Block, Konter und eigenem Angriff gegen Klee nur so viel wie nötig. Wirkner spielte Schorstein immer wieder in die weite Vorhand, da sie ihre Rückhand immer sofort umlief. Auch in den Konterduellen und durch Rotation kam Wirkner zum Sieg. Gohla griff auch gegen Mergard beherzt an, und gegen Hättich wurde McChesneys Angriff belohnt. Jeanette Möcks setzte diesmal aus.

Ergebnisse: Klee/Schorstein - Munzert/Wirkner 6:11, 7:11, 6:11; Mergard/Hättich - Gohla/McChesney 8:11, 8:11, 8:11; Julia Klee - Kerstin Wirkner 5:11, 9:11, 10:12; Jana Schorstein - Cordula Munzert 11:9, 11:8, 11:5; Jeanine Mergard - Eileen McChesney 10:12, 9:11, 11:7, 11:7, 12:10; Tokessa Hättich - Christine Gohla 9:11, 7:11, 8:11; Klee - Munzert 8:11, 9:11, 11:8, 9:11; Schorstein - Wirkner 8:11, 11:5, 8:11, 11:13; Mergard - Gohla 9:11, 5:11, 11:9, 6:11; Hättich - McChesney 10:12, 8:11, 7:11.

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