Triathlon

Rockenberger Muhl und Beck in Freilingen gut platziert

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(pm). Gleich zwei Athleten gingen bei der siebten Auflage des Löwentriathlon am Postweiher bei Freilingen im Westerwald an Start. Mit dabei waren auf der olympischen Distanz "Rookie" Marina Muhl und Joschka Beck, der nach erfolgreicher Radrennsportkarriere seinen ersten Triathlon überhaupt bestritt. Für Muhl sprang am Ende ein zweiter Platz in der Damenkonkurrenz raus, Beck musste einer Wadenverletzung Tribut zollen, wurde nach starkem Radfahren am Ende aber insgesamt noch Siebter bei den Männern.

Bei noch recht frischen Wassertemperaturen galt es zunächst zwei Runden mit kurzem Landgang im Postweiher zu absolvieren. Muhl kam mit einer starken Schwimmzeit als vierte Frau aus dem Wasser, Beck war zu diesem Zeitpunkt "nur" 62. bei den Männern. Die nun folgende Radstrecke führte über eine knapp sieben Kilometer lange und leicht hügelige Strecke, die insgesamt sechs Mal durchfahren werden musste. Muhl konnte hier ihre Stärke ausspielen und sich bis auf den zweiten Platz vorarbeiten. Beck absolvierte die Radstrecke sogar in Gesamtbestzeit, musste allerdings noch vom Schwimmen dem großen Rückstand hinterherfahren. Zudem verliefen die Wechsel für beide Sportler noch recht holprig.

Das abschließende Laufen, ausgetragen auf zwei Fünf-Kilometer-Runden, war wellig und führte über gut befestigte Schotterwege durch den Wald. Beck hatte in der Wintervorbereitung aufgrund einer Verletzung an der Wade immer wieder Pausen einlegen müssen. Dies bremste ihn auch beim Laufen im Westerwald wieder aus. Trotzdem konnte er die Top-Zehn-Platzierung verteidigen. Er kam schließlich als Gesamtsiebter ins Ziel. Für Muhl lief es hingegen richtig rund. Zwar machte sich die ungewohnte Position auf dem Zeitfahrrad noch durch Krämpfe beim Lauf bemerkbar, den zweiten Platz konnte sie dennoch verteidigen.

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