HSG und RSV in die Rittal-Arena

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(pm/ra). Für die Geschäftsstellenmitarbeiter der HSG Wetzlar heißt es wieder einmal Umzugskisten packen. Der Handball-Bundesligist bezieht zum September neue Räumlichkeiten in der Rittal-Arena Wetzlar, der Heimspielstätte der Grün-Weißen seit 2005.

Möglich macht das die neue regionale Betreiberstruktur in der größten Multifunktionsarena in Mittelhessen. Nach 16 Jahren zieht sich die Berliner Firma Gegenbauer aus dem Management zurück. Ihr Nachfolger ist die Arenakonzept GmbH, deren Gesellschafter mit der Volksbank Mittelhessen, der Weimer Beteiligungsgesellschaft mbH und der Revikon GmbH drei heimische Unternehmen und langjährige Partner der HSG sind.

"Die Rittal-Arena und die HSG Wetzlar gehören seit der Eröffnung fest zusammen. Sie ist unsere sportliche Heimat und wird nun auch unser unternehmerischer Sitz. Das sind in diesen Zeiten, die auch den Sport aufgrund der Pandemie vor enorme Herausforderungen stellen, extrem gute Nachrichten für alle Mitar- beiter und Fans der HSG", sagte Wetzlars Geschäftsführer Björn Seipp. "Gemeinsam mit den Beschäftigten der neuen Gesellschaft um Arena-Direktor Stefan Mayer wollen wir viele Synergien und Mehrwerte für die Rittal-Arena, unseren Club und vor allem unseren Partner und Fans schaffen." Die Arena soll Anlaufstelle für Ticketing und Merchandising aber auch für Fragen, Antworten und Begegnungen mit dem Team werden. Die Tür steht immer offen", erklärte Seipp, dessen Büro im zweiten Stock eingerichtet wird.

Neben der HSG Wetzlar wird auch der deutsche Mehrfach-meister und sechsmalige Champions-League-Sieger im Rollstuhlbasketball, der RSV Lahn-Dill, mit seiner Bundesliga-Geschäftsstelle neue Räumlichkeiten in der Rittal-Arena beziehen. Einhergehend damit arbeitet der 13-fache Meister aktuell intensiv daran, die Rittal-Arena Schritt für Schritt auch zu seinem neuen sportlichen Wohnzimmer werden zu lassen. Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen, wären laut Geschäftsführer Andreas Joneck behördliche Vorgaben in Bezug auf die Zulassung von Zuschauern bei Heimspielen in der Arena deutlich leichter umzusetzen. Auch das Final 4 in der IWBF Champions League im Mai 2021 ist bereits im Gespräch.

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