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Rinke mit Hattrick bei 7:0-Sieg des EC Bad Nauheim

(mw/sth) Hinrundenspiel 8:0, Rückrundenspiel 7:0: Auch mit neuem Trainer waren die Hammer Eisbären in der Eishockey-Oberliga kein Stolperstein für den EC Bad Nauheim, der sein Heimspiel souverän mit 7:0 (1:0, 2:0, 4:0) gewann. Am Sonntag hat der EC spielfrei.

Die Gastgeber rückten damit nach der Duisburger Niederlage auf Rang zwei vor, Kassel war gestern spielfrei. Die Roten Teufel schonten Verteidiger Christian Franz und hatten damit im Vergleich zu den vergangenen Spielen keinen siebten Defensivmann, der im Sturm eingesetzt wurde. Damit fehlte zur vierten Reihe ein zwölfter Stürmer, diesen »Job« hatten am vergangenen Wochenende Pietsch und Pöpel erledigt. Mathias Baldys und Sven Schlicht bekamen aber dennoch ihre Eiszeiten. In der Offensive experimentierte Carnevale nicht, die Top-Reihe mit Daniel Oppolzer, Chris Stanley und Eddy Rinke spielte von Beginn an zusammen.

Hamms neuer Trainer Larry Suarez war offensichtlich um Schadensbegrenzung bemüht, denn seine Mannen bewegten nach vorne kaum etwas und waren auf eine sichere Defensive konzentriert. Und weil Bad Nauheim mit wenig Tempo und zuweilen fehlender Genauigkeit spielte, hielt der gewohnt starke Voigt relativ lange seinen Kasten sauber. Erst in der 13. Minute nutzte die Mannschaft von Frank Carnevale eine Überzahlsituation, als Daniel Ketter am kurzen Pfosten lauerte und den Puck zum 1:0 einschoss. Bad Nauheim war zu dieser Zeit in Überzahl. Vor der Pause traf Maaßen noch den Pfosten, ansonsten ließen es die Roten Teufel relativ ruhig angehen und kombinierten selten flüssig – auch nicht in Überzahl.

Frank Carnevale lobte später den Gegner: »Sie haben uns im ersten Drittel alles abverlangt«; sein Gegenüber Suarez meinte, sein Team habe nach etwa 30 Minuten nachgelassen.

55 Sekunden waren nach der ersten Drittelpause gespielt, als Bad Nauheim auf 2:0 stellte. Konstantin Firsanov stand völlig frei und schoss ein. Bad Nauheim versuchte zwar, das Resultat in die Höhe zu schrauben; das letzte Quäntchen Einsatz fehlte allerdings. Es war auch nicht vonnöten, da der Gegner zu schwach war. Kujala lief in der 31. Minute alleine auf Voigt zu, war jedoch zu langsam und wurde beim Abschluss noch gestört. Einen weiteren Konter schloss Eddy Rinke ab, als die Roten Teufel eine 3:1-Situation kreiert hatten – 3:0 (36.). Hamm nutzten auch einige Überzahlsituationen nichts, denn Bad Nauheim verteidigte gegen die harmlosen Offensivbemühungen gut.

Im letzten Abschnitt nutzte Bad Nauheim die Chancen etwas konsequenter als zuvor, machte den Gegner mit seinen vier Reihen müde (Carnevale: »Das zeichnet uns aus«) und schraubte das Ergebnis in die Höhe.

EC Bad Nauheim: Ower – Schreiber, Baum, Lee, Ketter, Pöpel, Pietsch – Oppolzer, Stanley, Rinke, Firsanov, Lange, Strauch, Kujala, Maaßen, May, Baldys, Schlicht.

Hammer Eisbären: Voigt – Köchling, Radermacher, Klein, Uglar, Clusen, Pietzko – Bartzen, Weißleder, Loecke, Krumnisch, Streser, Gose, Potthoff, Jasik, Svejda, Wichern.

Tore: 1:0 (13.) Ketter (Lange - 5-4), 2:0 (21.) Firsanov (Lange), 3:0 (36.) Rinke (Schreiber), 4:0 (47.) Maaßen (Lee, May), 5:0 (48.) Rinke (Pietsch, Pöpel), 6:0 (51.) Rinke (Stanley), 7:0 (53.) May (Maaßen, Schreiber).

Strafminuten: Bad Nauheim 12, Hamm 8 plus 10 Voigt. – Zuschauer: 843.

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