Riedel erweist sich als Glücksgriff

  • vonFrank Schneider
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(fra). Die Verpflichtung von Stürmer Mario Riedel hat sich für den Fußball-Kreisoberligisten FSG Altenstadt als Glücksgriff erwiesen. Vor gut einem Jahr wechselte der 30-Jährige vom B-Ligisten 1. FC Lorbach zwei Klassen höher und führt nun im Dress der FSG mit elf Treffern die Torschützenliste im Büdinger Oberhaus an. Plagte Riedel zu Lorbacher Zeiten noch eine Sprunggelenksverletzung, so fühlt sich der Familienvater nun richtig fit. Der Abstecher nach Lorbach war sowieso nur von kurzer Dauer. Die längste Zeit im Seniorenbereich verbrachte der in Rommelhausen lebende Riedel beim VfR Hainchen, auch für die Spfr. Oberau war er danach am Ball.

Fußballerisches Know-how lernte der Offensivspieler im Kreis Hanau. Nach Anfängen bei der JSG Limeshain lockte seinerzeit die Jugendabteilung der SG Bruchköbel. Die ersten Schritte im Seniorenbereich absolvierte Riedel beim Hanauer Kreisoberligisten TSV Niederissigheim. Mit nun 30 Jahren zählt sich der ElektroMeister zu den erfahrenen Akteuren. "Bei uns in Altenstadt stimmt die Mischung. Wir haben junge Leute im Team, aber auch genügend Ältere." Riedel ist optimistisch, dass seine Mannschaft nach dem Re-start, wann auch immer er sein wird, mit dem Abstiegskampf erst nichts zu tun bekommen wird. Aktuell nehmen die Altenstädter mit elf Zählern den zehnten Rang ein.

Obwohl Riedel mit 1,78 m kein Hüne ist, gilt er als kopfballstark. "Bei Ecken stellen sich die größten Gegenspieler zu unseren Großen, dadurch habe ich bessere Chancen", schmunzelt der Stürmer. Dass er aktuell die Torschützenliste anführt, erfüllt ihn mit Stolz, doch allzu wichtig ist ihm die Sache nicht. "Ich lege gerne auch mal einen für den Mitspieler auf. Es bringt ja nichts, wenn ich aus spitzem Winkel den Torwart anschieße. Wichtig ist, dass das Team erfolgreich ist."

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