Rhythmus-Probleme nach Quarantäne

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/tt). Einerseits war Joe Rahon glücklich, wieder auf dem Parkett zu stehen. Andererseits fühlte der Spielmacher der Frankfurt Skyliners die Strapazen nach 14-tägiger Quarantäne und nur drei Tagen Training vor dem Duell mit dem Mitteldeutschen BC am Sonntag. “Es war hart für den Körper und hat gerade in der Schlussphase zu vielen Ballverlusten geführt„, analysierte der 27-jährige US-Amerikaner, der auf 16 Punkte kam.

Die Strapazen waren mitverantwortlich für die 76:81-Niederlage gegen die Weißenfelser. Für das Team aus Sachsen-Anhalt war es der wohl entscheidende Schritt zum Klassenerhalt, obwohl drei Stützen fehlten - darunter Liga-Topscorer Michal Michalak. Die Skyliners waren trotzdem der perfekte Gegner für den MBC, weil ihnen neben den Langzeitverletzten Richard Freudenberg und Konstantin Konga auch noch Len Schoormann, Bruno Vrcic, Michael Kessens und Co-Trainer Klaus Perwas fehlten, die noch mit den Folgen von Coronavirus-Infizierungen zu kämpfen haben.

Cheftrainer Sebastian Gleim. war mit der Mentalität seines Teams zufrieden. “Der Rhythmus hat gefehlt, den wir haben müssen, was ich aber niemandem ankreiden werde.„ Bei allen seitlichen Bewegungen und den close-outs, dem Rausrücken beim gegnerischen Wurf, habe man in der ersten Hälfte gesehen, dass sein Team immer zu langsam war. 40:49 hieß es zur Pause. In der zweiten Halbzeit verteidigten die Skyliners besser und konnten das Spiel dank Topscorer Matt Mobley (24 Punkte) ausgeglichen gestalten. Quinton Hooker (37 Zähler) entschied mit einem Dreier 28 Sekunden vor Schluss zum 78:76 die Partie.

Am Dienstag müssen die Skyliners zu Tabellenführer Ludwigsburg. “Ich werde keine Erwartungen ergebnistechnisch an eine Mannschaft stellen, die zwei Wochen eingesperrt war„, sagte Gleim. Er habe zwei Spieler gehabt, die kaum noch laufen konnten. “Vielleicht spielt am Dienstag einer, der heute Null Minuten gespielt hat.„ Am Sonntag durfte Philipp Hadenfeldt sein Bundesligadebüt feiern.

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