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Erleichterung bei den Rhein-Main Patriots: Niklas Lachmann (links) gratuliert Alexander Blum zu dessen Treffer. (Foto: Jaux)

Skaterhockey

Rhein-Main Patriots: Zittern nach klarer Führung

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Der erste Sieg! Die Rhein-Main Patriots haben sich gegen Deggendorf Pflanz in der 2. Skaterhockey-Bundesliga allerdings das Leben unnötig schwer gemacht.

Erleichterung: ja. Freude: nicht so richtig. " Wir wissen, dass wir es besser können", sagt Patric Pfannmüller, Torjäger und Sportlicher Leiter der Rhein-Main Patriots. In der 2. Skaterhockey-Bundesliga feierten die Assenheim am Samstag vor knapp 200 Zuschauern im vierten Spiel den ersten Saisonsieg. Mit 9:8 (5:1, 2:4, 2:3) schlug das Team von Stefan Naprvanik und Mathias Becker den Gast aus Deggendorf. Die Niederbayern übernahmen die Rote Laterne von den Hessen. Diese hatten sich nach einer Vier-Tore-Führung zur ersten Drittelpause das Leben selbst schwer gemacht und die Gäste immer wieder herangekommen lassen.

Die Konstanz und die Konzentration, die die Patriots trotz der Auswärtsniederlagen zuletzt zumindest über 40 Minuten ausgezeichnet hatte, fehlte diesmal. Vor allem im zweiten Durchgang haben es die Hausherren ihrem Gegner zu leicht gemacht und diesen immer im Spiel gehalten, so dass es bis in die Schlussphase hinein spannend geblieben ist. Deggendorf, mit schlankem Kader angereist, lauerte auf Konter, setzte Nadelstiche. Die Führung der Gäste konnte Alexander Blum mit zwei Treffern in einen 2:1-Vorsprung wenden. Pfannmüller, Marco Forster und Marc Langer schraubten das Resultat in die Höhe. 5:1 - eine klare Sache also.

Denkste! Die Patriots leisteten sich einfache Fehler, ließen Deggendorf herankommen. Nach dem zwischenzeitlichen 5:5-Ausgleich führte Assenheim nach Doppelschlag von Janis Lachmann und Dennis Berk zum zweiten Seitenwechsel mit 7:5 - doch auch dieser Zwischenstand war kein Ruhekissen. Letztlich sorgten die Treffer von Langer und Pfannmüller für die Entscheidung. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Was zählt, sind die Punkte. Wir haben nach wie vor alle Möglichkeiten, unsere Ziele zu erreichen", sagt Pfannmüller.

Nach dem spielfreien Osterwochenende geht’s zum Zweitrundenspiel im deutschen Pokal nach Bahlingen (27. April, 20 Uhr). Der Vorjahres-Meister der Regionalliga hatte auf den Zweitliga-Aufstieg verzichtet. Das nächste Punktespiel bestreiten die Patriots am 11. Mai gegen Kassel. Und spätestens zum Derby hoffen die Wetterauer, auf die bislang fehlenden Tim May, Jan Barta und Sven Schlicht zurückgreifen zu können.

Rhein-Main Patriots: Dombrowsky; Forster (1), Blum (2), Niklas Lachmann, Berk (1), Langer (2), Pfannmüller (2), Lorei, Rosandic, Janis Lachmann (1), Herling, Schneider, Schäfer.

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