Rhein-Main Patriots in den Startlöchern

  • Philipp Keßler
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(phk/pm). Die beiden Skaterhockey-Mannschaften der Rhein-Main Patriots stehen in den Startlöchern für die coronabedingte "Not-Saison": Nach den Herren werden am Samstag auch die Damen ein Vorbereitungsturnier in der vereinseigenen Inlinehalle in Assenheim absolvieren. Außerdem hat der Verband inzwischen die Ligeneinteilung für die klassenübergreifende "Masters-Serie", die anstelle des regulären Spielbetriebs in erster und zweiter Bundesliga stattfinden soll, veröffentlicht.

Das Herren-Zweitliga-Team geht demnach in Gruppe B an den Start. Gegner sind Erstligist Crash Eagles Kaarst, Zweitliga-Absteiger Düsseldorf Rams sowie Ligakonkurrent SG Langenfeld Devils. "Kaarst ist natürlich eine Hausnummer, mit Düsseldorf sehe ich uns auf Augenhöhe, Langenfeld sehe ich als Außenseiter. Die Gruppen sind aber insgesamt sehr ausgeglichen. Das wird ein guter Gradmesser für die Aufgaben, die wir uns zukünftig gesetzt haben", sagt Patriots-Trainer Patric Pfannmüller. Er habe sich den Sieg der Serie zum Ziel gesetzt.

Die Assenheimer Erstliga-Damen bekommen es unterdessen mit Ligakonkurrent Bo-ckumer Bulldogs und Zweitligist Hilden Flames zu tun. Der endgültige Spielplan und die Durchführungsbestimmungen für die Serie sollen bis zum 20. September veröffentlicht werden. Gestartet werden soll dann Ende des Monats.

Bis dahin haben die Damen bei ihrem eigenen Fussen-Cup die Gelegenheit, endlich wieder Skaterhockey zu spielen. Am Start sind neben den Patriots-Damen die Erstligisten Spreewölfe Berlin, Bissendorfer Panther, Bockumer Bulldogs, Duisburg Ducks sowie Zweitligist Samurai Iserlohn. In der Gruppenphase treffen die Niddatalerinnen im Eröffnungsspiel (10 Uhr) auf die Spreewölfe, anschließend wartet Erstliga-Aufsteiger Bissendorf (13 Uhr). Ab 14.45 Uhr geht es dann in die Halbfinals und ab 16.15 Uhr in die Platzierungsspiele. Der Eintritt ist den gesamten Tag über frei.

Kein Ligenbetrieb in der Jugend

Unterdessen hat der Verband beschlossen, den Spielbetrieb in den Altersklassen U 10, U 13, U 16 und U 19 für dieses Jahr ersatzlos abzusagen. Dies betrifft auch die Patriots, die in allen vier Altersklassen Teams gemeldet hätten. "Das ist nicht optimal, zumal wir nach Rücksprache mit anderen Vereinen herausgefunden haben, dass der Verband die Klubs nicht - wie dargestellt - informiert und bezüglich der Bereitschaft zu spielen abgefragt hat", kritisiert Pfannmüller, der auch Sportlicher Leiter der Patriots ist. "Wir werden versuchen, Freundschaftsspiele zu vereinbaren, aber diese könnten analog zum Erwachsenenbereich auch in einem veränderten Ligenbetrieb stattfinden."

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