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Dreifacher Torschütze für die Rhein-Main Patriots beim Sieg bei den Langenfeld Devils: Tim May.

Skaterhockey

Rhein-Main Patriots: Nach Sieg kommt Verstärkung von den Löwen Frankfurt

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Drei Punkte und ein Neuzugang aus der Deutschen Eishockey-Liga 2! Die Rhein-Main Patriots senden Lebenszeichen im Kampf um einen Playoff-Platz in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd.

Zum einen ist die Mannschaft aus Assenheim durch einen 9:7 (2:1, 2:2, 5:4)-Erfolg bei den Langenfeld Devils bis auf zwei Zähler an Rang vier herangerückt (bei einem Spiel mehr), zum anderen wird Lukas Koziol (65 DEL-Spiele für Krefeld und Mannheim sowie aktuell in Frankfurt unter Vertrag) den Kader verstärken.

"Lukas hat schon mit uns trainiert. Der Pass ist beantragt. Er wird sehr viel Qualität einbringen", sagt Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter, der Patriots. Koziol, der zuletzt 18 Saisontore für Frankfurt erzielte, war über Marco Forster und Jan Barta mit den Patriots in Kontakt gekommen. Barta war am Samstag in Langenfeld bei Düsseldorf mit vier Treffern im übrigen der erfolgreichste Torschütze der Gäste.

Beim letztjährigen Nord-Zweitligisten waren die Hessen gut ins Spiel gekommen, hatten sich rasch an die einmal mehr ungewohnten Platzverhältnisse, den stumpfen Boden, gewöhnt. Der frühe Rückstand wurde rasch ausgeglichen, und Assenheim durfte tatsächlich einmal mit einer Führung (2:1) in die Drittelpause gehen. Gut für das Selbstvertrauen, da das Team auswärts zuletzt zumeist schon deutlich zurückgelegen hatte.

Etwas zerfahren gestaltete sich zweite Durchgang, wobei die Patriots stets die Kontrolle über das Spielgeschehen hatten, ihre Vorteile allerdings nicht im Spielstand zum Ausdruck bringen konnten. Unnötig spannend wurde es gegen Ende. Mit einer 6:3-Führung leistete sich Assenheim zwei Hinausstellungen. Und mit zwei seiner insgesamt vier Powerplaytreffer verkürzte Langenfeld auf 5:6. Beim Stand von 7:7 ging’s in die Schlussphase, in der schließlich Tim May mit seinem Tor die Weichen erneut zugunsten der Hessen stellen konnte.

"Wir hatten immer eine Antwort parat. Vielleicht hätten wir das Spiel schon früher entscheiden müssen. So ein Auswärtssieg ist angesichts der stets ungewohnten Bedingungen in fremder Halle aber immer einen Tick mehr wert. Wir können nun entspannter in die kommenden Tage gehen", sagt Pfannmüller. Das nächste Spiel bestreiten die Niddataler am 8. Juni in Kassel.

Rhein-Main Patriots: Kempf (Moll); Blum, Schäfer, Herling, Langer (1), Schneider, Pfannmüller, Niklas Lachmann, Janis Lachmann, Berk, Max (3), Forster (1), Barta (4).

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