Skaterhockey

Rhein-Main Patriots: Klare Worte nach Kopflos-Debakel

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Die Rhein-Main Patriots sind mit einer deftigen Pleite in die Saison 2019 in die 2. Skaterhockey-Bundesliga gestartet. Und Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter, fand deutliche Worte.

Patric Pfannmüller wählt deutliche Worte. Als "hinten orientierungslos, vorne ideenlos und insgesamt kopflos" bezeichnet der Sportliche Leiter der Rhein-Main Patriots den Saisonauftakt seiner Mannschaft in der 2. Skaterhockey-Bundesliga. Mit 4:18 unterlagen die Hessen am Samstagabend dem Ex-Bundesligisten IHC Atting. Bedingt durch eine Freikartenaktion hatten die Niddataler es geschafft, mehr als 250 Zuschauer zu dieser Partie zu locken. "Es gibt nichts Schönzureden. Für das, was wir ab der 21. Minute angeboten haben, müssen wir uns bei den Zuschauern entschuldigen", sagt Pfannmüller. Während bei den Hausherren in den Abschnitten zwei und drei überhaupt nichts zusammenlief, freute man sich seitens des Gastes, dass nach durchwachsener Vorbereitung nun zum Einstand die Leistung gestimmt habe. Kapitän Alexander Blum und Andrej Lorei (jeweils 2) trafen für Assenheim.

Bis zur ersten Pause (1:3) hatten sich die Hausherren ordentlich verkauft, waren dran. Nach den schnellen Gegentoren vier, fünf und sechs ist die Mannschaft "zusammengefallen wie ein Kartenhaus", sagt Pfannmüller. Die Gäste spielten sich derweil in einen Rausch.

Mit kaum mehr als zwei Reihen war Assenheim nunmehr chancenlos. Gleich im ersten Spiel waren die Patriots von Ausfällen in einem qualitativ nicht mehr zu kompensierenden Maß geplagt. Da fehlten beispielsweise Tobias Etzel und Sven Schlicht verletzungsbedingt, Dennis Berk war aus Studiengründen noch nicht dabei und Spieler wie Jan Barta oder Tim May aufgrund ihrer Tätigkeit im Eishockey-Business noch nicht aktiv. "Und mit zwei Reihen, mit einem 42-Jährigen und jungen Leuten, die ins kalte Wasser geworfen wurden, geht’s in dieser Liga einfach nicht", sagt Pfannmüller. Gerade aus der Tatsache, dass einige Schlüsselspieler gefehlt haben, schöpft er Zuversicht für die Saison. "Es ist ja nicht so, dass wir in Bestbesetzung untergegangen sind. Im April sieht’s personell sicher wieder anders aus."

Rhein-Main Patriots: Kempf, Wehrheim; Blum (2), Rosandic, Lachmann, Schäfer, Pfannmüller, Schneider, Lorei (2), Langer, Patejdl, Aletter

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