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Pascal Herling und die Rhein-Main Patriots haben vom IHC Atting eine Lehrstunde erhalten.

Skaterhockey

Rhein-Main Patriots: Frustration auf der Bayern-Reise

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Das war nicht zweitliga-würdig. Die Rhein-Main Patriots mussten sich in Atting und Deggendorf klar geschlagen geben.

(mn). Das wirft kein gutes Licht auf die Rhein-Main Patriots und die 2. Skaterhockey-Bundesliga. Mit einem ebenso kleinen wie jungen Kader hat der Klub aus Assenheim am Wochenende seine letzten beiden (sportlich bereits bedeutungslosen) Auswärtsspiele bestritten. Beim IHC Atting unterlagen die Patriots am Samstag mit 3:26, am Sonntag folgte dann ein 5:16 gegen Schlusslicht Deggendorf Pflanz.

"Denen, die mitgespielt haben, kann man keinen Vorwurf machen, und diese Spieler gehören auch nicht an den Pranger gestellt. Die Jungs waren motiviert, haben sich hingestellt und das Ding durchgezogen, auch wenn wir phasenweise vorgeführt wurden", sagt Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter und neben Alexander Blum und Dennis Berk einer von lediglich drei erfahreneren Spielern. Sein Vorwurf gilt denen, die nicht bereit waren, die Reise anzutreten. "Daraus müssen und werden wir für die kommende Saison unsere Lehren ziehen. Ich bin maßlos enttäuscht", sagt Pfannmüller.

Der Blick in die Saisonstatistik zeigt: Die Patriots mussten schon den gesamten Frühling und Sommer über auf ihre Schlüsselspieler verzichten. Das fängt bereits zwischen den Pfosten an und setzt sich bei den Feldspielern fort, wo neben den Eishockey-Profis, die verständlicherweise nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen, auch viele andere als Leistungsträger eingeplante Akteure nicht mal eine Handvoll Partien absolvierten. Schon früh verabschiedete sich Assenheim aus dem Playoff-Kampf, musste aber den Abstiegskampf nicht fürchten, weil Neuling Deggendorf schon frühzeitig den Anschluss verloren hatte..

IHC Atting - Rhein-Main Patriots 26:3:Das Spiel ist schnell erzählt. Nach 33 Sekunden traf der IHC zur Führung. Binnen nicht einmal zwei Minuten (4. bis 6.) trafen die Hausherren viermal (!) und lagen nach zehn Minuten schon 9:0 (!) vorne. Beim Stand von 12:0 wurden erstmals die Seiten gewechselt, beim 19:3-Zwischenstand ging es in das letzte Drittel. Zweifacher Torschütze der Gäste war Dennis Berk, der zudem den dritten Treffer durch Marc Langer vorbereiten konnte. - Rhein Main Patriots: Effmert; Blum, Berk (2), Herling, Heuzeroth, Lachmann, Langer (1), Pfannmüller, Schneider.

Deggendorf Pflanz - Rhein-Main Patriots 15:5: Das Tabellenschlusslicht, das bereits als Absteiger feststeht, kam zum zweiten Saisonsieg. Wieder war bereits die Anfangsphase wegweisend. Zur ersten Pause lag Assenheim bereits mit 1:6 zurück. Markanter Unterschied während der 60 Minuten: die Torwart-Position. Bei den Gästen stand wie am Vortag Alexander Effmert zwischen den Pfosten. Er ist nominell der dritte Torwart (!) in der Junioren-Mannschaft. "Wir waren nicht grundlegend schlechter. Irgendwann ist’s dann aber doch frustrierend", sagt der Sportliche Leiter Patric Pfannmüller, der selbst zwei Treffer erzielte. Zudem trafen Dennis Berk (2) und Marc Langer.

Rhein-Main Patriots: Effmert; Blum, Schäfer, Lachmann, Schneider, Langer (1), Pfannmüller (2), Heuzeroth, Berk (2).

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