Skaterhockey

Rhein-Main Patriots: Erneute Derby-Pleite

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Zu viele Unachtsamkeiten, zu viele Strafen, zu wenige Tore: Die Rhein-Main Patriots verloren in der 2. Skaterhockey-Bundesliga auch das zweite Derby mit den Kassel Wizards.

Bei den Nordhessen unterlag die Mannschaft aus Assenheim mit 6:16 (2:5, 2:4, 2:7). "Wir haben offensiv zu wenig gemacht und dann zu viele Strafen bekommen. So kannst du gegen einen solchen Gegner nach einem Rückstand nicht wieder ins Spiel kommen", sagt Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter. Dennis Berk (3), Jan Barta, Marcel Patejdl und Mario Rosandic trafen für den Klub aus der Wetterau. Andre Lorei handelte sich derweil eine Matchstrafe (Reklamieren) ein.

Die nächsten beiden Spiele gegen Freiburg (am kommenden Sonntag zu Hause) und gegen Langenfeld sind nun richtungsweisend. Mit den erhofften sechs Punkten würden die Patriots den Anschluss zu den Playoff-Plätzen herstellen. Allerdings könnten die Niddataler ihr Saisonziel auch schon frühzeitig aus den Augen verlieren.

Bei den Gästen gaben Eishockey-Profi Lukas Koziol (Löwen Frankfurt) und Knut Apel ihren Einstand. Dafür fehlten unter anderem die Leistungsträger Tim May, Sven Schlicht, Marco Forster sowie die beiden Stammkeeper, so dass Nicolas Moll zwischen die Pfosten rückte. Die Betreuung an der Bande übernahm der verletzte Tobias Etzel anstelle von Stefan Napravnik (Urlaub).

Die Gäste liefen vor 100 Zuschauern in Baunatal stets einem Rückstand hinterher. "Das hatten wir uns anfangs selbst zuzuschreiben", räumt Pfannmüller ein. Beim 2:5-Zwischenstand wurden erstmals die Seiten gewechselt, auch beim 4:9 nach 40 Minuten hatten sich die Wetterauer noch nicht gänzlich abgeschrieben. Wie schon im ersten Duell hatten sich die Patriots aber immer wieder auskontern lassen. "Wir haben zu wenig gemacht. Dann kamen die Strafen hinzu. Und so kann man gegen eine eingespielte, powerplay-starke Mannschaft eben nicht bestehen", sagt Pfannmüller, der angesichts des Ungewichts in der Strafzeitenbilanz (6 Minuten für Kassel, 27 Minuten für Assenheim) mächtig sauer war; auch mit der Leitung durch die Unparteiischen.

Rhein-Main Patriots: Moll; Blum, Schäfer, Herbig, Langer, Schneider, Pfannmüller, Niklas Lachmann, Apel, Berk (3), Rosandic (1), Koziol, Patejdl (1), Barta (1), Lorei.

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