Rhein-Main Patriots auswärts weiter punktlos

(mn) Drittes Auswärtsspiel, dritte Niederlage: Die Rhein-Main Patriots unterlagen am Samstag beim Crefelder SC mit 6:7 (2:3, 1:2, 3:2) und gehen mit vier Punkten aus fünf Partien auf Rang sieben in die Osterpause der Skaterhockey-Bundesliga.

"Im Grunde genommen bin ich - wenn man die Ausfälle und den Spielverlauf betrachtet - mit der Leistung zufrieden. In der einen oder anderen Situation müssen wir uns einfach cleverer verhalten", sagt Trainer Patric Pfannmüller, der sich aber über die recht kleinlichen Schiedsrichter-Entscheidungen ärgern konnte. "Das Spiel war hart, aber niemals unfair. Da muss der Unparteiische Emotionen herausnehmen, nicht aber noch schüren." Mit Jan Barta und Marco Forster hatten zwei Spieler aus dem ohnehin schlanken Patriots-Kader an diesem Tag Zehn-Minuten-Strafen absitzen müssen. Zum nächsten Heimspiel am 14. April gegen die Uedesheim Chiefs können die Wetterauer dann erstmals auf Pierre Wex, Tim May und Kevin Napravnik zurückgreifen, deren Eishockey-Saison inzwischen beendet ist.

Im Spiel beim Crefelder SC hatten neben Torwart Ingo Schwarz auch die Stammspieler Christian Trautmann, Hannes Ressel und Jan-Erik Bannenberg nicht zur Verfügung gestanden, so dass die Niddataler mit nur elf Feldspielern angereist waren. Das erste Drittel entwickelte sich durchaus vielversprechend. Zunächst hatte Steven Töteberg den Gastgeber mit einem Treffer in Unterzahl überrascht (5.

), später konnte Jan Barta die erste Powerplay-Situation zur erneuten Führung - nun mit 2:1 - nutzen. Allerdings konnten die Hausherren das Resultat bis zur ersten Sirene drehen und eine 3:2-Führung mit in die Kabine nehmen.

Die Rhein-Main Patriots hatten auch im zweiten Abschnitt den besseren Start. Mit seinem ersten Saisontreffer markierte Christoph Bierschenk den 3:3-Ausgleich. Und dann füllten sich die Strafbänke, wobei die Hausherren nun die Tiefe im Kader ausspielen konnten. Mit einem 5:3-Zwischenstand ging der CSC zum zweiten Mal die Kabine.

Zu Beginn des Schlussabschnitts musste Assenheim den sechsten Gegentreffer verdauen, doch mit dem 4:6-Anschluss hielt Marcel Patejdl seine Mannschaft im Spiel. Selbst nach dem siebten Torerfolg der Gastgeber war die Partie noch nicht vorentschieden. Marco Forster (53.) und Jan Barta (58.) machten es mit ihren Treffer noch einmal spannend - zum Ausgleich reichte es allerdings nicht mehr.

Rhein-Main Patriots : Kempf, Dombrowsky; Unger, Töteberg (1), Simon, Blum, Barta (2), Bierschenk (1), Forster (1), Kluin, Becker, Wehrheim, Patejdl (1).

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