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Kilian Rohde (Rhein-Main Patriots) scheitert an Torwart Marcel Kappes

Inlinehockey

Rhein-Main Patriots: Auftaktsieg mit viel Luft nach oben

  • Michael Nickolaus
    VonMichael Nickolaus
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Die Rhein-Main Patriots haben zum Start Inlinehockey-Bundesliga den erwarteten Sieg eingefahren. Überzeugten konnte die Mannschaft von Patric Pfannmüller nicht.

Da ist noch viel Luft nach oben. Die Rhein-Main Patriots konnten im ersten Pflichtspiel nach 22 Monaten ihrer Rolle als hoher Favorit gerecht werden, müssen sich den Eindrücken des 4:1-Sieges gegen die Mainprimaten Frankfurt zur Folge aber noch erheblich steigern, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. »Uns haben über weite Strecken die Zielstrebigkeit und Ernsthaftigkeit im Abschluss gefehlt. Das war oft viel zu lethargisch«, bemängelte Patriots-Trainer Patric Pfannmüller.

Rund 100 Zuschauer sahen am Samstagabend die Rückkehr der Rhein-Main Patriots in den Inlinehockey-Spielbetrieb. Einem Mini-Kader der Gäste (sechs Spieler) hatten die Patriots ebenfalls nur zehn Feldspieler entgegen gestellt. Eine Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Leuten, die sich auf diesem Level erst noch akklimatisieren müsste, wie der Coach sagt. Der Auftakt hätte nicht besser sein können. Nicht einmal 60 Sekunden waren gespielt, da führten die Gastgeber durch Tore von Kilian Rohde und Denis Berk mit 2:0. In einer fairen Partie (nur eine Hinausstellung) konnte der Vorsprung bis zur Pause - 2x20 Minuten werden in der Pro Roller Hockey League gespielt - durch Treffer von Pascal Herling und Marcel Patejdl auf 4:0 ausgebaut werden.

Zwar kontrollierte der Gastgeber in Assenheim die Partie, tat jedoch zu wenig, um die kompakte Defensv-Box der geschickt verteidigenden Gäste zu knacken, so dass das zu erwartende Torfestival ausblieb. »Auch wenn mir vieles nicht gefallen hat: Am Ende zählen die Punkte«, sagt Pfannmüller

Rhein-Main Patriots: Wagner, Bleil; Lademann, Blum, Herling (1), Rohde (1), Patejdl (1), Berk (1), Schäfer, Unger, Apel, Schneider.

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