Handball

Restart für Profis wird immer wahrscheinlicher

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(sid). Die Pläne für eine mögliche Wiederaufnahme der Bundesliga-Saison im Handball werden konkreter. Die Spiele müssten "spätestens am 16. Mai anfangen, um den letzten Spieltag regulär am 24. Juni beenden zu können", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann in einem Interview der Funke-Mediengruppe: "Am Ende der ersten Maiwoche muss also angesichts der Entscheidungen der Politik festgelegt werden, ob es dann weitergeht oder eben nicht."

Die Liga ruht seit dem 8. März und ist aufgrund der Corona-Pandemie vorerst bis zum 23. April ausgesetzt. Bei einer Videokonferenz mit den Klubchefs am Freitag soll im ersten Schritt eine Verlängerung der Unterbrechung beschlossen werden, bevor über eine Wiederaufnahme mit Geisterspielen diskutiert wird. So könnten zumindest die TV-Einnahmen gerettet werden.

"Wenn wir erst einmal anfangen zu spielen, werden wir uns am eigenen Schopf wieder aus dem Schlamassel ziehen", sagte Bohmann. Den wirtschaftlichen Schaden durch die Corona-Krise beziffert er für die erste und zweite Liga auf rund 25 Millionen Euro: "Das ist für Handball ein dickes Brett." Insolvenzen hält Bohmann "in dieser Saison zwar nicht mehr für wahrscheinlich, aber auch die nächste Spielzeit wird ein Kraftakt."

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