VLN-Langstreckenmeisterschaft

Rennabbruch für Schnabl Engineering in der Eifel

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Pech für Schnabl Engineering: Beim zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft musste das Butzbacher Rennteam sich den Elementen geschlagen geben. Es kam zum Abbruch.

April- und Eifelwetter haben sich am vorvergangenen Wochenende gegen den Motorsport verbündet: Heftiger Schneefall führte zum vorzeitigen Abbruch des zweiten Saisonlaufs der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der legendären Nordschleife. Die starke Leistung von Schnabl Engineering bei nasskalten Temperaturen blieb damit ungekrönt. Für das 44. DMV-4-Stunden-Rennen wurden keine Punkte vergeben und alle Teams gingen leer aus – zum erst 14. Mal in der langen Geschichte der VLN seit 1977.

"Wir waren unter diesen schwierigen Bedingungen gut dabei. Daher ist es schade, dass unser Aufwand unbelohnt blieb. Aber Sicherheit geht natürlich vor", sagt Teamchef Sven Schnabl, dessen Mannschaft dieses Mal nur ein Fahrzeug eingesetzt hatte – den BMW M6 GT3 für Peter Dumbreck und Jens Klingmann. Und eben dieses Auto war im Zeittraining mit 8:01.461 Minuten in die erste Startreihe gefahren. Die Vorzeichen standen also günstig für das Einsatzteam von Falken Motorsports, nur das Wetter spielte einfach nicht mit. Schon beim verzögerten Start fielen erste Schneeflocken, noch während der ersten Rennrunde wurde daraus ein Schneetreiben.

VLN-Langstreckenmeisterschaft: Das Rennen dauerte nur eine gute Viertelstunde

Gut eine Viertelstunde nach dem Start ließ die Rennleitung rote Flaggen zeigen und die Fahrzeuge in die Boxengasse zurückkehren. Als sich nach einer Stunde keine Wetterbesserung eingestellt hatte und weitere Niederschläge angekündigt worden waren, wurde der Rennbetrieb komplett eingestellt. Klingmann als Startfahrer im Falken-BMW hatte sich bis dahin hervorragend in Szene gesetzt und bereits nach wenigen Metern die Führung erobert. An zweiter Stelle liegend war er in die zweite Rennrunde gegangen. Dann war der zweite VLN-Lauf des Jahres auch schon vorbei. "Wir hätten gerne gesehen, wie sich unser Fahrzeug und unsere Reifen unter diesen extremen Bedingungen verhalten, aber es sollte wohl nicht sein", meint Sven Schnabl, dessen Team beim VLN-Auftakt mit beiden Autos in die Top 10 gefahren war.

Schon in wenigen Tagen bekommt Schnabl Engineering aber eine neue Chance: Am 27. April wird auf der Nürburgring-Nordschleife der 61. ADAC-ACAS-H&R-Cup ausgetragen, das dritte Saisonrennen der Langstreckenmeisterschaft. "Dann sind wir wieder mit beiden Autos am Start", sagt Sven Schnabl. "Und hoffentlich bei besserem Wetter." Fernziel ist nämlich die Vorbereitung auf den absoluten Nordschleifen-Höhepunkt, das berühmte 24-Stunden-Rennen am 22. und 23. Juni 2019.

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