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Rendel-Trainer Jörg: »Musste nicht lange überlegen«

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(kun) In der Fußball-Kreisliga A Friedberg will der Tabellenfünfte aus Rendel mit frischem Wind an der Seitenlinie in der zweiten Halbserie der Saison 2015/16 noch einmal ganz oben angreifen. Mit Alexander Jörg hat ein neuer Trainer im Winter das Amt von Markus Marburg übernommen. Vor dem Start in die Rückrunde hat WZ-Mitarbeiter Sascha Kungl mit dem Rendeler Neu-Coach über die Gründe für den Trainerwechsel, den Verlauf der Vorbereitung und seine persönlichen Saisonziele gesprochen.

Jörg war zuletzt in Diensten des Kreisoberligisten FC Ober-Rosbach tätig. Elf Punkte beträgt der Rückstand der Rendeler auf den Ligaprimus aus Dorn-Assenheim/Weckesheim. Veränderungen im Karbener Stadtteil sind nicht nur an der Seitenlinie zu verzeichnen, sondern auch in Sachen Spielfeld. Nach dem Stadtpokal im Sommer soll das Naturgrün einem Kunstrasen weichen (siehe Lokalteil).

Alexander Jörg, im November hat Markus Marburg erklärt, dass er von seinem Trainerposten aufgrund von privaten Verpflichtungen und um für frischen Wind zu sorgen, zurücktreten wird. Wie kam es dazu, dass Sie seine Nachfolge antreten?

Alexander Jörg: Markus hat mich persönlich angesprochen, als er sich darüber Gedanken gemacht hat, sein Traineramt aufzugeben. Die Anfrage kam für mich sehr überraschend. Da ich nach wie vor beim DFB-Stützpunkt aktiv bin, aber gemerkt habe, dass mir die aktive Arbeit mit einer Mannschaft fehlt, musste ich nicht lange überlegen – zumal das Vereinsgelände des FC Rendel direkt vor meiner Haustür liegt und ich das Umfeld und viele Spieler gut kenne.

Wie lief die Vorbereitung auf die Rückrunde, wie ist der aktuelle Trainingsstand und gab es Wintertransfers beim FCR?

Jörg: Mit Adrian Mahl von der FSG Burg-Gräfenrode und Rückkehrer Jan Markloff haben wir zwei Neuzugänge zu vermelden. Demgegenüber stehen mit Engin Aydinli, der zum SKV Beienheim wechselt, und Moritz Feiler, den es zum FC Karben gezogen hat, zwei Abgänge. Mit dem Verlauf der Vorbereitung können wir sehr zufrieden sein. Die Trainingsbeteiligung war sehr gut, die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist hervorragend, und auch die Trainingsbedingungen waren insgesamt zufriedenstellend.

Mit welchen Zielen gehen Sie in die Rückrunde der Saison 2015/16?

Jörg: Mit dem fünften Platz können wir bisher sehr zufrieden sein. Die Mannschaft hat sich nach dem hervorragenden Saisonstart sicherlich mehr erhofft, dennoch sind wir mit der Punktausbeute in der Hinrunde voll im Soll. In der Rückrunde geht es mir in erster Linie darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Natürlich haben wir Kontakt nach oben, ein Aufstieg in die Kreisoberliga ist für uns in diesem Jahr aber noch nicht das primäre Ziel. Vielmehr wollen wir unser System verbessern. Wir spielen 4-3-3, dazu braucht man technisch versierte Spieler.

Übernächsten Freitag fällt der Startschuss für die Rückrunde mit einem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Rockenberg. Was haben Sie sich für diese Partie vorgenommen?

Jörg: Der TuS Rockenberg steht erwartungsgemäß sehr tief und lässt den Gegner gerne das Spiel machen. Wir wollen den Gästen den Ball überlassen und abwarten, was sie anzubieten haben.

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