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Remis im Gipfeltreffen

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(egw/jms/mad/mw) Der FCO Fauerbach ist das einzige Spitzenteam der Kreisoberliga Friedberg, das am vergangenen Spieltag einen »Dreier« einfahren konnte. Die Olympianer siegten mit 2:1 in Oppershofen und rückten damit an das Spitzenduo SKV Beienheim/VfB Petterweil heran. Diese beiden Teams trennten sich im Spitzenspiel mit 1:1-unentschieden.

Die beiden ärgsten Verfolger dieses Trios patzten bei den zwei Verbandsliga-Reserven, wobei insbesondere die Steinfurther Chancen auf einen Aufstiegsplatz rapide gesunken sind. Die bislang in der Rückrunde überzeugende Mannschaft verlor beim FV Bad Vilbel II mit 0:3. Der SV Staden wurde unterdessen vom heimstarken KSV Klein-Karben II mit 3:2 bezwungen, der KSV besiegte damit nach dem 4:0 gegen Beienheim in diesem Jahr das zweite Top-Team auf dem heimischen Günter-Reutzel-Sportfeld. Neben Bad Vilbel landeten auch der SV Assenheim (4:0 gegen Trais) und der SV Bruchenbrücken (2:1 gegen Ockstadt) wichtige »Dreier« im Kampf gegen den Abstieg.

(egw/jms/mad/mw) Der FCO Fauerbach ist das einzige Spitzenteam der Kreisoberliga Friedberg, das am vergangenen Spieltag einen »Dreier« einfahren konnte. Die Olympianer siegten mit 2:1 in Oppershofen und rückten damit an das Spitzenduo SKV Beienheim/VfB Petterweil heran. Diese beiden Teams trennten sich im Spitzenspiel mit 1:1-unentschieden. Die beiden ärgsten Verfolger dieses Trios patzten bei den zwei Verbandsliga-Reserven, wobei insbesondere die Steinfurther Chancen auf einen Aufstiegsplatz rapide gesunken sind.

Die bislang in der Rückrunde überzeugende Mannschaft verlor beim FV Bad Vilbel II mit 0:3. Der SV Staden wurde unterdessen vom heimstarken KSV Klein-Karben II mit 3:2 bezwungen, der KSV besiegte damit nach dem 4:0 gegen Beienheim in diesem Jahr das zweite Top-Team auf dem heimischen Günter-Reutzel-Sportfeld. Neben Bad Vilbel landeten auch der SV Assenheim (4:0 gegen Trais) und der SV Bruchenbrücken (2:1 gegen Ockstadt) wichtige »Dreier« im Kampf gegen den Abstieg.

Kirim gleich spät aus

VfB Petterweil – SKV Beienheim 1:1 (0:0): So richtig zufrieden waren nach dem Remis im Spitzenspiel beide Teams nicht. Die Petterweiler nicht, weil sie sich aus gefühlt 80 Prozent Ballbesitz viel zu wenige Chancen erspielten; und die Gäste nicht, weil sie über weite Strecken der Partie viel zu ängstlich agierten und letztlich glücklich einen Punkt mitnahmen. Die Partie hatte insgesamt, gemessen an den Tabellenpositionen der beiden Vereine, nur durchschnittliches Niveau. Beienheim stand tief und überließ insbesondere in der ersten Halbzeit bei Gegenwind den Gastgebern das Feld, die Konterversuche des SKV erstickten zumeist bereits im Mittelfeld.

Die aggressive Elf von Rainer Pausch wiederum spielte zeitweise bis zum Strafraum oder über die Außen bis zur Grundlinie gefällig, der letzte Pass kam jedoch nicht an. So gab es ganze vier nennenswerte Aktionen, wobei bei drei Szenen individuelle Fehler vorausgingen. Zunächst segelte SKV-Keeper Christiansen an einer Flanke vorbei, Campagna verfehlte das verwaiste Tor (38.). Nach einer scharfen Hereingabe von Voss lenkte Yilmaz Dural das Leder in das eigene Beienheimer Gehäuse zum 1:0 (63.). Petterweil ließ danach etwas nach – und während Harschs Kopfball noch zu harmlos war (70.), fiel das Leder nach einer Visoka-Ecke zwei Meter vor dem Tor Volkan Kirim direkt vor die Füße – der Beienheimer Mittelfeldspieler brauchte nur noch zum 1:1 einschieben (86.).

VfB Petterweil: Puth, Rosini, Wittmann, Gök, Kemen, Campagna, Szoerny, Aydinli, Begovic, Münch, Voss, Dott, Müller, Wittig, Dalhoff. – SKV Beienheim: Christiansen, Marco Bindewald, Dominik Friede, Dali, Dural, Daniel Friede, Kirim, Böker, Harsch, Williams, Berktas, Visoka, Wolf, Pircek, Vogeler. – Tore: 1:0 (63.) Eigentor Dural, 1:1 (86.) Kirim. – Schiedsrichter: Kuchler (Nidderau).

Unser Bild zeigt Petterweils Eric Kemen (M.) im Duell mit Marco Bindewald (SKV).

FCO landet hart erkämpften Arbeitssieg

SG Oppershofen – FC Olympia Fauerbach 1:2 (0:1): Die Gastgeber boten dem großen Favoriten ordentlich Paroli und hatten durch Pierre Pfeil in der 15. Minute bereits die erste Riesenchance. Doch sein Schuss konnte Michael Kornmesser im Olympia-Tor stark parieren. In der Folgezeit kamen die Gäste etwas besser zur Geltung und Jannik Müller verpasste nur denkbar knapp die Führung (30.). Sein Schuss landete an der Querlatte. Sieben Minuten später machte er es dann besser. Denn nachdem Marianayagam einen Schuss prächtig parieren konnte, stand Müller goldrichtig und schob ein. Nach der Pause drückte Oppershofen auf den schnellen Ausgleich und war sogleich erfolgreich. Nachdem Kornmesser über einen Rückpass trat, hatte Michael Riegert keine Probleme in der 51. Miute ins leere Tor einzuschieben. Doch die Freude über diesen Ausgleich wehrte nicht lange. Wiederum der starke Jannik Müller traf nur sechs Minuten später mit einem satten Schuss aus zehn Metern zum 2:1-Endstand. Denn nach diesem Treffer verwaltete der FCO gegen ideenlose, aber sehr bemühte Gastgeber den letztlich verdienten Auswärtssieg.

SG Oppershofen: Marianayagam, Alexander Müller, Suchantke, Padberg, Nico Bayer, Timm Bayer, Schmidt, Dimmer, Pfeil, Wilhelm, Riegert, Diehlmann, Schäfer. – FCO Fauerbach: Kornmesser, Rösinger, Atkinson, Michael Walther, Richly, Florian Müller, Jannik Müller, Tosunoglu, Wischtak, Oberschelp, Matic, Heilmann, Kilian, See. – Tore: 0:1 (37.) Jannik Müller, 1:1 (51.) Riegert, 1:2 (57.) Jannik Müller. – Schiedsrichter: Frank Pietruschka (Nidda).

Gramovski schießt KSV II spät zum Sieg

KSV Klein-Karben II – SV Teutonia Staden 3:2 (2:2): Dank eines späten Freistoßtreffers von Marvin Gramovski fünf Minuten vor dem Spielende hat der KSV den Teutonen Hoffnung auf den Aufstieg genommen. In einem ausgeglichenen Spiel waren die Gäste nach einem guten Kombinationsspiel durch Otto Weber in der fünften Minute früh in Führung gegangen. Patrick Goronzy drückte nach einer Viertelstunde den Ball per Kopf zum Ausgleich über die Linie, und wiederum der starke Freistoßschütze Gramovski traf per Standard zum 2:1 (30.). Nur sechs Minuten später kamen die Teutonen durch Jan Dombrowsky zum erneuten Ausgleich. Im zweiten Durchgang kamen beide Teams zu kleineren Chancen, ehe ein Freistoß, den es aus Stadener Sicht nicht hätte geben dürfen, dieses Spiel entschied.

KSV Klein-Karben II: Kubera, Klatt, Genc, Goronzy, Courtial, Parafinczyt, Gramovski, Pfahl, Leonhardi, Bartoschek, Bakanhan, Pierce, Valero. – Teutonia Staden: Kling, Müller, Dielmann, Pierre May, Scheibner, Schütz, Bingel, Weber, Fich, Wagner, Martin Hetmanczyk, Knoke, Riess, Dombrowsky. – Tore: 0:1 (5.) Weber, 1:1 (15.) Goronzy, 2:1 (30.) Gramovski, 2:2 (36.) Dombrowsky, 3:2 (85.) Gramowski. – Schiedsrichter: Michael Gutbier (Königstein).

SV Steinfurth ohne Chance

FV Bad Vilbel II – SV Steinfurth 3:0 (2:0): Die mit einigen Akteuren aus der Verbandsliga-Mannschaft verstärkte zweite Mannschaft des FV ließ dem einstigen Meisterschaftsfavoriten aus Steinfurth gestern auf dem Niddasportfeld nicht den Hauch einer Chance. Die von Verbandsliga-Coach Amir Mustafic bertreuten Gastgeber (der etatmäßige Trainer Kenan Kovacevic war privat verhindert) waren den Rosendörflern technisch, taktisch und läuferisch klar überlegen. Auf Steinfurther Seite vermochte lediglich Winter-Zugang Darius Rienmüller vereinzelt Akzente zu setzen. In der Anfangsviertelstunde vergaben Sedat Köroglu (13.

/knapp vorbei) und Stefan Rasevic (21./scheitert an SVS-Keeper Tom Bayer) auf Seiten der Hausherren, während Steinfurths Top-Torjäger Marcel Müller (musste später angeschlagen raus) in letzter Sekunde von Haris Sejdovic ausgebremst wurde (17.). Für die Treffer der Brunnenstädter zeichnete die sehr stark aufspielende linke Seite der Gastgeber verantwortlich. Zunächst brachte Afram Kakur nach Vorlage von Rasevic aus kurzer Distanz sein Team mit 1:0 in Führung (24.). Kurz danach luchste Sedat Köroglu »Maxi« Esposito den Ball ab, zog auf und davon und ließ Tom Bayer beim 2:0 per Flachschuss keine Abwehrchance (30.). FV-Keeper Robin Orband klärte kurz vor der Pause in höchster Not vor dem agilen Rienmüller (43.). Nach der Pause wurde der Tabellenvierte etwas besser. Die besseren Chancen verbuchte aber weiterhin die Verbandsliga-Reserve. Rasevic scheiterte zunächst am Pfosten (56.

), ehe der eingewechselte Erkan Uslu nach Kopfballvorlage von Pröckl souverän zum entscheidenden 3:0 abschloss (62.). Rienmüller verzog zunächst aus 20 Metern knapp (64.), ehe er am guten Orband scheiterte (70.). In der Folgezeit vergaben Uslu und Kayoua aussichtsreiche Konterchancen für die Gastgeber, während Blagojevic und Rienmüller an Orband scheiterten (90.).

FV Bad Vilbel II: Orband, Pröckl, Afram Kakur, Haris Sejdovic, Alempic, Abu, Metin Damar, Sedat Köroglu, Bitiq, Irfan Köroglu, Rasevic, Lahdo, Erkan Uslu, Kayoua. – SV Steinfurth: Bayer, Riedmeier, Herbert, Russ, Rienmüller, Müller, Esposito, Landvogt, Reichardt, Habermann, Blagojevic, Devantier, Göbel. – Tore: 1:0 (24.) Afram Kakur, 2:0 (30.) Sedat Köroglu, 3:0 (62.) Erkan Uslu. – Schiedsrichter: Matthias Kiem (Hattersheim).

Hohmann und Braun drehen Partie

TSV Dorn-Assenheim – FC Massenheim 1:2 (1:0): In einer sehr torchancenarmen Partie ging der TSV in der 18. Spielminute in Führung. Nach einem Pass von Geburtstagskind Lars Kempf traf Sascha Armbrüster zum 1:0. Es dauerte bis zur 75. Spielminute, ehe Massenheim die Partie zu drehen begann. Bei einem Schuss von Manuel Hohmann aus 18 Metern verschätzte sich TSV-Torwart Christopher Ess, und den Gästen gelang der Ausgleich. Nur fünf Minuten später wendete sich das Spiel und Patrick Braun schob den Ball nach einem Eckstoß aus zwei Metern über die Linie und sorgte somit für den glücklichen, aber verdienten Massenheimer Siegtreffer. In der 83. Spielminute sah Jan Kempf die Gelb-Rote Karte.

TSV Dorn-Assenheim: Ess, Karaca, Dolle, Ibrahim Kocatürk, Pfarrer, Winkler, Benjamin Kocatürk, Jan Kempf, Armbrüster, Matern, Lars Kempf, Kai Kempf, Hagenow. – FC Massenheim: Fischer, Till Baum, Kratz, Lehmann, Netopil, Braun, Hohmann, Galik, Hofmann, Niklas Baum, Kühn, Matter, Lazzaro, Schmutzler, Hahn. – Tore: 1:0 (18.) Armbrüster, 1:1 (75.) Hohmann, 1:2 (80.) Braun. – Gelb-Rot: Jan Kempf (TSV/83.). – Schiedsrichter: Andreas Junge (Wächtersbach).

Mück aus 27 Metern in den Winkel

SV Bruchenbrücken – SV Germania Ockstadt 2:1 (2:0): Bereits in der ersten Spielminute hätte der SVB durch Pölker in Führung gehen können, jedoch verfehlte sein Kopfball nach einer Flanke von Schlichting nur knapp das Tor. In der 24. Minute machte es Maximilian Mück besser und traf aus 27 Metern in den Winkel. Noch vor der Halbzeit baute der Gastgeber die Führung aus. Alexander Brück gelang per Schlenzer aus 17 Metern das 2:0 (39.). Zwei weitere gute Torchancen wurden von Benjamin Krätschmer jeweils aus kurzer Distanz vergeben (32./44.). Nach der Pause wendete sich der Spielverlauf, Ockstadt kam besser ins Spiel. Nach einem Foul von Pölker an Ginter verwandelte Halil Yilmaz den fälligen Strafstoß zum Anschlusstreffer (55.). Kurz vor Spielende hätte den Gästen durch Yilmaz der Ausgleich gelingen können, doch eine gute Parade von Schlussmann Andreas Mehnert sicherte dem SVB den Sieg.

SV Bruchenbrücken: Mehnert, Izzi, Pölker, Adams, Sieber, Brück, Schlichting, Schmidt, Mück, Krätschmer, Riess, Heilmann, Farnung, Macker, Bickert, Ritzinger. – SV Germania Ockstadt: Dönges, Kramer, Tempelmeyer, Ganser, Yilmaz, Stachowiak, Kell, Linhart, Hosenseidl, Scheld, Hoinka, Kostwein, Osman, Engelhaupt, Dietz, Ginter. – Tore: 1:0 (24.) Mück, 2:0 (39.) Brück, 2:1 (55.) Yilmaz. – Schiedsrichter: Metehan Babat (Frankfurt).

Christ mit Doppelpack

SV Assenheim – Traiser FC 4:0 (1:0): Zu einem hochverdienten Sieg kamen die Gastgeber. In der 30. Spielminute sorgte Matthias Neugebauer per Abpraller nach einem Eckball für die SVA-Führung. Durch Fernschüsse von Wünsche (40.) und Lohse (45.) hätte Assenheim erhöhen können, doch beide Versuche verfehlten knapp das Tor. Nach der Halbzeit gelang Andreas Wünsche durch einen Abstauber aus sieben Metern das 2:0 (71.). Nach einer Flanke in der 81. Spielminute und per Abstauber in der 86. Spielminute erhöhte Lars Christ in der Schlussphase.

SV Assenheim: Sorbillo, Dolze, Stipp, Rosini, Lohse, Löffler, Christ, Wünsche, Dänner, Musa, Neugebauer, Reisch, Funk, Trebels, Sen. – Traiser FC: Block, Edlich, Krämer, Baier, Grossmann, Grot, Ohlemutz, Löwen, Halberg, Fricke, Bell, Lotz, Lauber. – Tore: 1:0 (30.) Neugebauer, 2:0 (71.) Wünsche, 3:0 (81.) Christ, 4:0 (86.) Christ. – Schiedsrichter: Kai Flechtner (Bad Soden-Salmünster).

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