Wasserball

Remis wie einen Sieg gefeiert

  • schließen

(pm). Was für ein Saisonstart für den VfB Friedberg in der 2. Wasserball-Bundesliga Süd! Nach den beiden erfolgreichen Spielen im deutschen Wasserball-Pokal mit dem erstmaligen Einzug ins Achtelfinale trotzte das Team von Trainer René Reimann am ersten Spieltag der SG Stadtwerke München ein 13:13-Unentschieden ab.

"Wir haben heute eine fantastische Teamleistung abgeliefert und gezeigt, dass wir uns nie aufgeben. Das Spiel ist erst zu Ende, wenn es abgepfiffen ist, und wir haben ein geniales letztes Viertel gezeigt und uns dieses Unentschieden verdient", sagte Kapitän Ilja Scerbinin nach dem Spiel.

Gegen den Titelfavoriten hatten die Friedberger ein hartes und schweres Spiel erwartet, insbesondere nachdem München bereits im süddeutschen Pokal in Ludwigshafen mit 20:7 gewonnen hatte. Und München legte entsprechend einen guten Start hin und konnte sich im ersten Viertel zunächst mit 5:2 absetzen. Die Hessen hingegen taten sich in dem kleinen Münchener Becken, das aufgrund seiner geringen Breite eigentlich nicht wettkampftauglich ist, sichtlich schwer. Doch durch eine starke Defensivleistung konnte der VfB sich nach und nach zurückkämpfen und immer wieder den Anschlusstreffer erzielen.

Mit einem 10:7 ging es ins letzte Viertel und nach nur 30 Sekunden erzielte München den Treffer zum 11:7 - die Vorentscheidung? Mitnichten. Die Mannschaft um Trainer Reimann warf noch einmal alles in die Waagschale und begann eine furiose Aufholjagd. In den letzten drei Minuten erzielten die Kreisstädter vier Tore, und hatten sogar noch die Chance zum Siegtreffer.

Sein Debüt feierte Torwart Evgeni Dubinin, der im letzten Spielabschnitt eingewechselt wurde und den entscheidenden letzten Angriff der Münchener vereitelte.

VfB Friedberg: Peil, Dubinin; Korolchuk (3), Schmidt, Scerbinin, Hyrnyavskyy, Khliustov, Duch, Hahn (1), Hondrich (2), Scholl (1), Habrich, Sytnyk (6).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare