Remis als »Ein Schritt nach vorne«

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(jm). Sreto Ristic bleibt auch in seinem vierten Spiel als Cheftrainer des Fußbal-Regionalligisten Kickers Offenbach ungeschlagen. So richtig vom Fleck kommen die Kickers allerdings nicht. Nach dem 1:1 (1:1) beim FSV Mainz 05 II, dem dritten Unentschieden in Folge, bleibt der OFC auf Rang sechs.

Sreto Ristic bemühte sich, nach dem intensiven Duell in Mainz das Positive hervorzuheben. »Das Spielglück fehlt noch etwas, aber es war auf fast allen Positionen ein Schritt nach vorne«, meinte er. In der Tat hatten die Kickers eine gute Vorstellung geboten, nach dem 0:1-Rückstand durch Jonas Fedl (19. Minute) Moral gezeigt, nicht die Ordnung verloren und nach einer Standardsituation durch das erste Pflichtspieltor des Innenverteidigers Sebastian Zieleniecki (36.) ausgeglichen.

Ristic hatte gegenüber dem 0:0 bei TuS RW Koblenz drei Änderungen vorgenommen. Für Maik Vetter, Marcell Sobotta und Elia Soriano (alle Bank) spielten Francesco Calabrese, Davud Tuma und Mathias Fetsch. Taktisch hatte Ristic eine 4-2-3-1-Formation nominiert, mit den Sechsern Charles Elie Laprevotte und dem klar verbesserten Tunay Deniz. Die Kickers machten vieles richtig, standen geordnet, versuchten vorne mit den beweglichen Außen Serkan Firat (rechts) und Tuma (links) die Mainzer zu bespielen. Quasi aus dem Nichts fingen sie sich nach einer Standardsituation das 0:1. Nach einer Ecke des starken Paul Nebel aus Nieder-Mockstadt, hatte Malte Karbstein Fedl im Strafraum aus den Augen verloren. Die Kickers ließen sich vom Rückschlag aber nicht entmutigen. »Man hat gesehen, dass wir eine Mannschaft sind, jeder hat für jeden Fehler ausgebügelt«, konstatierte der seit 469 Minuten glücklose Torjäger Mathias Fetsch. Das einzige, was den Kickers fehlte, war der entscheidende Treffer. »Wir sind auf dem richtigen Weg«, sagte Fetsch, der bei widrigsten Wetter- und Platzbedingungen sinnbildlich für die Bemühungen der Kickers.

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