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Alex Kell und der FC Olympia Fauerbach II treffen im ersten Relegationsspiel auf den 1. FC Rendel.

Relegationsspiele

Relegation der Wetterauer Fußballer startet am Freitagabend

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Drei Relegationsrunden gibt es aus Wetterauer Sicht zum Abschluss der laufenden Fußballsaison. Los geht es am Freitagabend in Fauerbach.

Die reguläre Spielzeit in den heimischen Amateurklassen ist vorbei, nun folgt die "geilste Zeit" des Jahres mit den Relegationsspielen - auch wenn in diesem Jahr weniger Partien stattfinden als sonst. Der Grund: Da aus der Gruppenliga Frankfurt-West kein der vier Wetterauer Teams abgestiegen ist, entfällt die Relegation zur Kreisoberliga Friedberg - die drei ersten Mannschaften der Kreisliga A Friedberg steigen direkt auf. Das wirkt sich auch auf die weitere Relegation aus, deren Teilnehmer auf Kreisebene sich am Montagabend mit dem Klassenleiter Relegation, Lars Osadnik, zur Besprechung in Ockstadt getroffen haben.

Für den SV Gronau kann der Aufstieg an der Hessenliga hängen

Doch der Reihe nach: Höchstklassiger Relegationsteilnehmer ist der SV Gronau, der den Sprung in die Gruppenliga hinter Kreisoberliga-Meister FC Karben schaffen will. Zum Auftakt der Dreierrunde mit dem Vertreter aus Frankfurt (SG Westend) und aus dem Hochtaunuskreis (SG Ober-Erlenbach) geht es für die Gronauer am Sonntag (15 Uhr) in den Taunus. Bei einer Niederlage wären die Gronauer am Mittwoch (19 Uhr) im Westend zu Gast, bei einem Unentschieden oder einer Niederlage empfangen sie die Frankfurter Stadtteilkicker am Pfingstsamstag (17 Uhr) vor heimischer Kulisse. In dieser Runde gilt: Der Gewinner steigt sicher auf.

Doch es könnte auch noch einen zweiten Aufsteiger geben, nämlich dann, wenn West-Gruppenligist FG Seckbach den Sprung in die Verbandsliga Süd schafft. Dort spielen die Seckbacher an denselben Terminen gegen den VfB Ginnheim II und die JSK Rodgau. Und auch die Seckbacher Chancen könnten noch steigen, falls nämlich der FC Hanau 93 den Sprung in die Hessenliga schafft, denn dann wäre auch in der Verbandsliga noch ein weiterer Startplatz frei. Im Wetterauer Osten kämpft derweil Ex-Verbandsligist SC Viktoria Nidda zunächst in Hin- und Rückspiel gegen die "Zweite" des FC Bayern Alzenau um den Einzug ins Relegationsfinale, mögliche Gegner hier sind der TSG Niederissigheim und der 1. FC Langen. Der Sieger des Finales steigt sicher auf, im Falle eines Aufstiegs von Hanau und Rodgau in die nächsthöhere Spielklasse könnte auch hier der Endspielverlierer den Sprung noch schaffen.

Nur ein Relegationsspiel in der Kreisliga B Friedberg

Deutlich klarer ist dagegen die Angelegenheit auf Kreisebene: In der Relegation zur Kreisliga A Friedberg eröffnet der FC Olympia Fauerbach II die Dreierrunde mit zwei sicheren Aufsteigern gegen den 1. FC Rendel (Freitag, 19 Uhr). Der Sieger spielt am Montag (19 Uhr) gegen die SG Oppershofen, der Verlierer hat dann das dritte Spiel gegen Oppershofen am Freitag zu bestreiten (19 Uhr). Gibt es im ersten Spiel ein Remis, bestreitet Fauerbach II das zweite Spiel. Die Runde ist so angelegt, dass jeder Klub ein Heimspiel hat. Bei Punktgleichheit gilt zunächst der direkte Vergleich, dann das Torverhältnis. Im schlimmsten Fall könnte es ein viertes Spiel, ein Entscheidungsspiel, auf neutralem Platz geben.

Eben ein solches Entscheidungsspiel gibt es in der Relegation "nach unten" in der Kreisliga B. Dort stehen sich die beiden Vorletzten Blau-Weiß Espa und KSG Groß-Karben II am Sonntag um 14 Uhr auf neutralem Platz in Nieder-Florstadt gegenüber. Der Verlierer dieser Partie - notfalls via Verlängerung und Elfmeterschießen ausgespielt - muss den Gang in die C-Liga antreten. Die Relegation aus der C-Liga "nach oben" entfällt, die jeweils beiden erstplatzierten Mannschaften der zwei Staffeln steigen direkt auf, um die Spielklassen von unten her entsprechend so weit wie möglich aufzufüllen. Grund sind die vor der Saison festgelegten Zahlen an Auf- und Absteigern.

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