HSG rehabilitiert sich

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(pie). 31:25-Sieg in Erlangen, Sprung auf Platz zehn und nach zwei Auswärtsspielen nun die Heimaufgabe am kommenden Samstag gegen Stuttgart vor der Brust. Die HSG Wetzlar hat sich nach der 21:26-Bundesliga-Niederlage bei FrischAuf Göppingen rehabilitiert und am Sonntag eine starke Reaktion gezeigt.

"Wir wollten unbedingt eine Antwort geben auf die zweite Halbzeit in Göppingen. Ich habe das Vertrauen in diese tolle Mannschaft, dass sie immer direkt eine Antwort gibt", freute sich Wandschneider im Interview bei "Sky". Nun bleibt den Grün-Weißen eine Woche Zeit, um sich auf das Heimspiel am Samstag gegen den TVB Stuttgart vorzubereiten.

Die erste Halbzeit begann flott und torreich und wurde von beiden Teams mit viel Tempo geführt. Petter Overby traf zum 2:1 für die Gastgeber, die bis zum 10:7 durch Johannes Sellin per Siebenmeter spielbestimmend waren. Bei den Wetzlarern hatte Wandschneider am Kreis zunächst auf Nils Torbrügge gesetzt, der sich nach einem Stürmerfoul, das gleichzeitig mit einer Zeitstrafe geahndet wurde, auf der Bank wiederfand. Anton Lindskog, der in den letzten beiden Partien schmerzlich vermisst wurde, war sofort im Spiel. In seiner ersten Aktion verhinderte er bei eigener Unterzahl ein Anspiel an den Kreis, in der zweiten zog er im Angriff einen Siebenmeter, den Maximilian Holst sicher zum 6:7 verwandelte. Torhüter Till Klimpke brauchte fast eine Viertelstunde, um das erste Mal den Ball an die Hand zu bekommen, steigerte sich dann aber. So gelang Kristan Björnsen in der 15. Minute der 10:10-Ausgleich - die HSG war im Spiel.

Nach Wiederanpfiff waren die Wetzlarer wacher, und Erlangen leistete sich nun viele technische Fehler, sodass Wetzlar sich auf 25:21 (43.) absetzen konnte. "Wir haben uns unter Druck setzen lassen, sind hektisch nach vorne gelaufen, haben teilweise Bälle weggeworfen und gute Gegenstoßmöglichkeiten nicht genutzt", haderte Hüttenbergs Ex-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson aufseiten der Gäste hinterher. Holst markierte per Siebenmeter das 30:23 in der 54. Minute und sorgte so für die Vorentscheidung. "Der Druck lag natürlich auf Erlangener Seite, das hat uns gutgetan", erklärte Wandschneider.

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