Regionalliga startet am 11. Dezember

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Die Fußball-Regionalliga Südwest nimmt vom 11. bis 13. Dezember an ihre Spiele wieder auf. Das teilte die Liga am Montagabend mit.

Grundlage der Entscheidung, den Spielbetrieb wiederaufzunehmen, sei, dass gemäß Corona-Verordnung ab dem 1. Dezember auch in Rheinland-Pfalz wieder Spiel- und Mannschaftsbetrieb möglich sind. In Baden-Württemberg und Hessen war den Teams der Trainings- und Wettkampfbetrieb auch im November gestattet, bei den saarländischen Vertretern der Regionalliga Südwest war er mit einer Ausnahmegenehmigung möglich.

Vor den Partien sollen bei Spielern, Offiziellen und Schiedsrichtern Corona-Tests durchgeführt werden. Im neuen Jahr soll die Saison statt wie ursprünglich geplant am letzten nun bereits am zweiten Januar-Wochenende fortgesetzt werden, teilte die Liga mit. Um Spielausfälle in den Wintermonaten zu vermeiden, seien alle Vereine, die an ihrer Spielstätte über keine Rasenheizung verfügen, zur Meldung eines alternativen Kunstrasenspielfeldes verpflichtet worden.

Die Entscheidung schlägt hohe Wellen. Während sich Befürworter wie die Offenbacher Kickers auf das erste Punktspiel seit dem 30. Oktober vorbereiten, schlagen andere wie der Bahlinger SC und Astoria Walldorf kritischere Töne an. "Dass bei den großen verschärften Einschränkungen der Amateurfußball weiterbetrieben werden darf, dafür habe ich kein Verständnis", schreibt Willi Kempf, Vorsitzender von Astoria Walldorf, in einem offenen Brief.

Spieler bei Amateurvereinen wie dem FC Astoria, die nur abends trainieren und Lehrlinge, Studenten oder Schüler sind, seien einer größeren Ansteckungsgefahr ausgesetzt als Spieler von Proficlubs. Die Kosten für die Tests und empfohlene Anreisen mit dem Privatauto soll der Verein übernehmen, der bei Geisterspielen ohnehin schon keine Einnahmen habe.

OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik will sich an der Diskussion nicht beteiligen. "Der Verband hat gute Vorarbeit geleistet", lobt er. So habe die Regionalliga Südwest GbR über einen Dienstleister Antigen-Schnelltests für alle Klubs besorgt. Zwischen 250 und 300 Euro, also zehn Euro pro Test, fallen pro Spieltag an. Getestet werden soll 24 Stunden vor dem Spiel, die Ergebnisse sollen binnen kurzer Zeit vorliegen.

Noch geklärt werden soll, wie viele Akteure auf der Spielberechtigungsliste stehen sollen, um antreten zu müssen. In der 3. Liga sind das 15, in der 4. Liga wird über 16 Spieler diskutiert. Jörg Moll/dpa

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