+
Veranstalter RVG Rockenberg rechnet mit 150 Teilnehmern beim Cross-Duathlon am Sonntag.

In der Region fest etabliert

  • schließen

(pm/phk). Am Sonntag wird der Rockenberger Sportplatz zum sechsten Mal Schauplatz des mittlerweile traditionsreichen Äbbel-Cross-Duathlons. Die Besonderheit: Jeder Finisher bekommt aus dem Hause der beiden Rockenberger Dorfbäcker im Ziel ein frisches Stück Apfelkuchen in die Hand gedrückt. Der Start der Hauptklasse ist um 11.30 Uhr, gegen 13.30 Uhr folgen die Wettbewerbe für Kinder und Bambinis.

"Die Liebe geht durch den Magen, und da es im Raum Wiesbaden früher mal einen Erdbeer-Duathlon gegeben hat, bei dem jeder Teilnehmer nach dem Rennen ein Schälchen frischer Früchte bekam und wir hier in Rockenberg noch zwei echte Bäcker haben, bin ich damals auf diese Idee gekommen", erklärt Jan Traub vom Organisationsteam des Ausrichters RVG Rockenberg. Der Clou: Eigentlich war der Äbbel-Cross-Duathlon mal ein "Quetsche"-Cross-Duathlon, der im September ausgetragen wurde. Mit Verschiebung des Datums mussten auch die Früchte geändert werden. Doch auch mit Äpfeln statt Pflaumen auf dem Kuchen ist die Veranstaltung mittlerweile etabliert: Traub und seine vier Mitstreiter bei der Organisationseinheit samt der rund 40 freiwilligen Helfer aus dem Verein rechnen auch in diesem Jahr mit rund 150 Startern - die abgelaufene Phase der Online-Anmeldungen habe in jedem Fall auf dem Vorjahresniveau gelegen. "Das ist für unsere Region absolut erfreulich", sagt Traub. Einziger Wermutstropfen ist die häufig große Zahl an Nachmeldungen, die es dem Veranstalter schwer mache, im Vorfeld passend zu planen. Zugpferd ist Ex-Duathlon-Weltmeister René Hördemann vom KSV Baunatal sowie einige weitere Hochkaräter aus dem Rhein-Main-Gebiet.

Die Besonderheit im Wettbewerb als Kombination aus Laufen und Radfahren ist die Staffel als Zweier-Team, für das die Veranstalter im Internet sogar eine eigene Partnerbörse eingerichtet haben, falls jemand noch auf der Suche nach einem entsprechenden sportlichen Pendant war.

Hüpfburg als Besonderheit

Gelaufen werden nach dem Start zunächst zwei Runden à 1,3 Kilometer im hügeligen Rockenberger Oberdorf, anschließend führt die 14,3 Kilometer lange Radstrecke über Wald-, Wiesen- und Feldwege durch das Umland, ehe erneut die Laufstrecke zu bewältigen ist. Erstmals in diesem Jahr starten Jugendliche ab 14 Jahre mit dem Hauptfeld, absolvieren allerdings jeweils nur eine statt zwei Laufrunden, die Fahrradstrecke bleibt identisch. Eine besondere Attraktion ist in jedem Jahr der Duathlon für Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren. Die Bambinis (vier und fünf Jahre) laufen 140 Meter, fahren 140 Meter mit einem Laufrad und laufen noch einmal 140 Meter bis ins Ziel. Die Kinder zwischen sechs und sieben Jahren laufen jeweils 140 Meter und fahren 240 Meter mit dem Rad. Besonderen Spaß für die Kleinsten verspricht die Einbeziehung einer Hüpfburg in den Parcours.

Für das Organisations- und Helferteam sei es jedes Mal "ein Kraftakt", die Veranstaltung zu stemmen - aber es hat sich gelohnt. Neben den Cross-Triathlon-Veranstaltungen in Ockstadt und Maibach hat sich das Event im Kalender der Athleten der Region mittlerweile etabliert. Im kommenden Jahr soll außerdem ein Cup für Triathlon- und Duathlon-Wettbewerbe hierzulande entstehen, der über eine Gesamtwertung nicht nur die Attraktivität für die Athleten steigert, sondern bei dem die Veranstalter gegenseitig die Werbetrommel füreinander rühren. "Für uns ist das jedes Jahr eine totale Herausforderung - und für andere Vereine auch. Darum wollen wir uns zukünftig gegenseitig unterstützen", erklärt Traub das Vorhaben.

Nachmeldungen für alle Rennen am Sonntag sind vor Ort möglich. Der Veranstalter weist neben der Pflicht für ein geländegängiges Fahrrad, der Tauglichkeit der Bremsen sowie der Helmpflicht darauf hin, dass Athleten spätestens eine Stunde vor dem jeweiligen Start bei der Rennleitung sein sollen.

Jetzt braucht das RVG-Team nur noch gutes Wetter. Traub sagt: "Wir hatten die vergangenen Jahre immer Glück, aber das ist keine Garantie. Dennoch ist die Strecke sowohl auf dem Sportplatz als auch auf den Wegen der Radstrecken gut präpariert. Da gibt es keine Schlammeinlagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare