+
Regina Kaurisch, hier beim Frankfurter Ironman, startet am Samstag bei der Triathlon-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Triathlon

Schwalheimerin Regina Kaurisch vor ihrem ersten Hawaii-Start

  • schließen

Regina Kaurisch von Triathlon Wetterau startet am Samstag erstmals beim Ironman auf Hawaii. Vor der Weltmeisterschaft spricht sie über die Vorbereitung und das Ziel für das Rennen.

Regina Kaurisch (Triathlon Wetterau) hat sich am 30. Juni bei den Mainova Ironman European Championships für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziert. Die Schwalheimerin ist am Samstag eine von 44 AK 60-Starterinnen, die an der Pier von Kailua-Kona um 7:25 Uhr Ortszeit in den Pazifik springt. Als Vize-Europameisterin der W 60 reist sie zum ersten Mal in das Mekka der Triathleten. Im Interview spricht Kaurisch über ihre Vorfreude, die Vorbereitung und ihr Ziel für das Rennen.

Regina Kaurisch, worauf freuen Sie sich auf Hawaii besonders?

Regina Kaurisch:Am meisten freue ich mich, dass ich das kaum mögliche geschafft habe und jetzt an einen ganz besonderen Ort reise. Ich freue mich auf alles, was es dort zu sehen und zu erleben gibt. Auf all die Menschen die dort leben oder, wie ich, dort hinreisen, um am bedeutendsten Ereignis des Triathlon teilnehmen zu können.

Welche Ziele haben Sie sich für die Weltmeisterschaft gesteckt?

Kaurisch:Ich habe mir vorgenommen zu finishen. Zeiten plane ich nicht. Schließlich habe ich noch keine Erfahrung damit gemacht, im Wettkampf im Meer zu schwimmen. Hinzu kommt die Zeitumstellung und die hohe Luftfeuchtigkeit. Wir sind erst am Freitagabend, also eine Woche vor dem Rennen, auf Hawaii angekommen. Ich hoffe, bis zum Start am Samstag hat sich mein Körper akklimatisiert.

Wie haben Sie sich für das zeitintensive Training in diesem Jahr mit zwei Langdistanzen motiviert?

Kaurisch:Meine Motivation für meinen Start in Frankfurt habe ich durch das intensive Training bekommen. Es hat wieder Spaß gemacht, strukturiert und organisiert für ein großes Ziel zu trainieren. Für mein Training ab August, mit Hawaii im Fokus, konnte ich mich schon alleine dadurch motivieren, dass ich dort mit den besten Langdistanz-Triathleten der Welt an den Start gehen und den Mythos Hawaii leben darf. Natürlich hatte ich zwischendrin immer mal Zweifel. Werde ich das alles schaffen, bleibe ich gesund oder habe ich mir zu viel vorgenommen?

Wie sind Sie diese Zweifel losgeworden?

Kaurisch:Zum Glück habe ich profesionelle Unterstützung von zwei Vereinskollegen bekommen. Oliver Weber, der mich seit einem Jahr durch das Training führt, stimmte es auf mein Alter ab. Ich bin daran gewachsen und wusste, was ich mental und körperlich leisten kann. Auch Thomas Meyer, der dafür sorgte, dass ich gesundheitlich in guter Verfassung bin, hat mich mental und mit fachlicher Kompetenz hilfreich begleitet.

Wovor haben Sie im Vorfeld des Rennens den größten Respekt?

Kaurisch:Großen Respekt habe ich vor allen drei Disziplinen, denn alles wird neu für mich sein.

Haben Sie sich in Bezug auf Ausdauersport mit der WM-Quali Ihren größten sportlichen Traum erfüllt oder gibt es noch weitere große Träume?

Kaurisch:Für mich ist es das bedeutendste sportliches Ereignis in meinem Leben. Damit habe ich einen lang gehegten Traum erfüllt und mir einen Stern vom Himmel geholt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare