Realistische Chance verspielt

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Oberliga-Absteiger SG Rodheim unterlag in der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte bei der KSG Haundorf mit 4:8 und hat damit praktisch alle realistischen Chancen auf das Erreichen des Aufstiegs-Relegationsplatzes zwei verspielt. Aber auch Haunedorf wird beim Erreichen der Vizemeisterschaft wohl nicht zur Relegations-Runde antreten.

Oberliga-Absteiger SG Rodheim unterlag in der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte bei der KSG Haundorf mit 4:8 und hat damit praktisch alle realistischen Chancen auf das Erreichen des Aufstiegs-Relegationsplatzes zwei verspielt. Aber auch Haunedorf wird beim Erreichen der Vizemeisterschaft wohl nicht zur Relegations-Runde antreten.

KSG Haunedorf - SG Rodheim 8:4: "Diese Partie war einfach kein schönes Spiel. Wir waren alle nicht in Form, und wir konnten unsere Leistungen einfach nicht abrufen. Wir haben die Spannung nicht halten können", meinte eine sichtlich enttäuschte SG-Mannschaftsführerin Kerstin Wirkner nach der Partie.

Und gerade, dass sie die Spannung hoch halten können, ist eigentlich eine der immer wieder bewundernswerten Eigenschaften der Rodheimerinnen. Diesmal klappte es nach einem 1:1 aus den Eröffnungsdoppeln (Munzert/Wirkner gewannen und Möcks/McChesney unterlagen) nicht, da speziell Cordula Munzert aus ihrer Sicht ein "Spiel zum Vergessen" hinlegte gegen Claudia Ackermann, da sie sich einfach nicht konzentrieren konnte. Obwohl Kerstin Wirkner gegen die KSG-Topspielerin Heike Hartmann nur hauchdünn in fünf Sätzen unterlag und dabei sogar eine 5:1-Führung im fünften Satz nicht nutzen konnte, war sie nicht zufrieden mit ihrem Spiel: "Sie stand in der Halbdistanz, schaufelte die Bälle zurück oder schupfte sogar, worauf ich mich trotz des knappen Ergebnisses nie sie richtig einstellen konnte. Außerdem tat sie immer wieder sehr resigniert". Dies ist aber ihre Art, da sie das fast immer so macht. Eileen McChesney kam gegen den Haunedorfer Rückrunden-Neuzugang Lena Auth gar nicht zurecht, da diese alles wegblockte. Außerdem klappte die Eröffnung fast gar nicht bei McChesney., die für Johanna Klitsch spielte, die in Urlaub war. Jeanette Möcks gewann dann eine hauchdünne Partie gegen die "Ballerspielerin" Anne Göb. Hier gewann jeweils diejenige Akteurin den Punkt, die zuerst angriff.

Auch im zweiten Einzel-Durchgang lief wenig zusammen bei Munzert, die in der Vorrunde noch gegen Hartmann gewonnen hatte. In einer von "Kampf und Krampf" geprägten Partie, bei der die Bälle von Ackermann immer wieder unangenehm "abtropften", konnte sich Wirkner knapp gegen Ackermann durchsetzen. Möcks hatte dann Pech gegen Auth, denn im vierten Satz kassierte sie bei Matchball einen Kantenball. Insgesamt war es aber auch für sie eine zähe Partie gegen die "Wand". McChesney kam gegen Göb mit deren Aufschlägen nicht zurecht. Und wenn diese nur ein bisschen zu hoch geraten, schlägt es gnadenlos ein.

Munzert konnte sich gegen Auth noch zu einem Sieg quälen, ehe Möcks keine echte Chance hatte gegen Hartmann.

Die Ergebnisse: Hartmann/Ackermann - Munzert/Wirkner 7:11, 9:11, 11:6, 11:9, 5:11; Auth/Göb - Möcks/McChesney 11:6, 11:7, 10:12, 11:8; Heike Hartmann - Kerstin Wirkner 7:11, 9:11, 11:8, 11:6, 11:9; Claudia Ackermann - Cordula Munzert 7:11, 11:7, 11:2, 11:5; Lena Auth - Eileen McChesney 11:5, 11:6, 11:3; Anne Göb - Jeanette Möcks 12:14, 11:1, 5:11, 17:19; Hartmann - Munzert 6:11, 15:13, 11:7, 11:5; Ackermann - Wirkner 11:5, 11:13, 8:11, 11:9, 8:11; Auth - Möcks 8:11, 11:4, 10:12, 13:11, 11:7; Göb - McChesney 11:7, 4:11, 11:3, 11:9; Auth - Munzert 10:12, 6:11, 11:4, 9:11; Hartmann - Möcks 11:5, 11:9, 12:10.

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