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Rasante Skandinavierinnen

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(web) 8:39,89 Minuten für 4 x 200 m-Freistil zu unterbieten, war das Ziel der dänischen Juniorenstaffel des KVIK Kastrup unter Trainer Mikkel von Seelen Hansen. Extra nahmen die jungen Damen bereits am Freitag letzter Woche den weiten Weg von Dänemark nach Bad Nauheim in Kauf, um am späten Samstagabend an der Sprinternacht der SG Wetterau den dänischen Jahrgangsrekord über 4 x 200 m auf der 50-m-Bahn zu unterbieten.

Dies gelang den Däninnen unter Anfeuerung der heimischen Sportler mit 8:33,19 Min. Endzeit auch deutlich, Pernille Jalsøe (2:08,87 Min.), Monique Johansen (2:06,57 Min.), Julie Petersen (2:07,22 Min.) und Mette Pedersen (2:10,53 Min.) boten Spitzensport vom Feinsten. Die Schwimmerinnen besuchen zum Teil Sportgymnasien.

Lediglich die Männerstaffel der SG Wetterau mit Andreas Meuser, Florian Bär, Hendrik Möller und Till Hubl konnte mit 8:48,47 Min. im nächsten Lauf etwas Paroli bieten und schaffte die Pflichtzeit für die Süddeutschen Meisterschaften im kommenden Jahr.

Die zwei Damenteams schrammten mit einer Sekunde an der Pflichtzeit für die »Süddeutschen« vorbei. In die beiden Lottofinalläufe, die jeweils nach 50 m Rücken und 50 m Brust sowie nach 50 m Freistil und 50 m Delfin stattfanden, gelangten die acht punktbesten Schwimmer der Jahrgänge 96’ und älter sowie 97’ und jünger. Nach Auslosung durch den Starter Rüdiger Reiss wurde das Finale dann geschwommen. Die drei Schnellsten erhielten durch die 1. und 2. Vorsitzende des Schwimmclubs Bad Nauheim, Kerstin Uhlig und Christiane Buccerius, eine Geldprämie bzw. Sachpreise. Das erste Finale nach 50 m Brust und Rücken erreichten aus heimischer Sicht Yasmin Mohebbian, Laura Peters, Jan Simon, Tom Weber, Julian Mattusch, Adrian Wilhelm und Leon Wingenfeld (Wertung Jg.

97 und jünger) sowie Anne-Kristin Ruess, Lea Cantow, Carlotta Mertins, Franziska Büchern, Judith Maibaum, Samira Keck, Andreas Meuser, Hendrik Möller und Florian Bär (Wertung Jg. 96 und älter) - hier wurde dann Schmetterling bzw. Freistil ausgelost. Für den zweiten Finallauf, in dem die punktbesten SchwimmerInnen des Delfin- und Freistilsprints starten durften, qualifizierten sich dieselben heimischen Schwimmer wie zuvor in der Wertung Jg. 97’ und jünger. In der Wertung Jg. 96’ und älter schwammen Anne-Kristin Ruess, Elisabeth Rickert, Laura Bramm, Franziska Büchner, Judith Maibaum, Hendrik Möller und Andreas Meuser um die Geldprämie, wobei Meuser über 50 m Brust im Finale von Jakob Markowski (32,31 Sek.) vom TV 1862 Bad Mergentheim geschlagen wurde.

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