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Rainer Neeser

Tischtennis

Rainer Neeser: "Für den Aufstieg fehlt uns eine gute Nummer eins"

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Betrachtet man die Ergebnisse aller fünf Mannschaften, ist man beim SV Fun-Ball Dortelweil durchaus zufrieden mit dem Saisonstart. Abteilungsleiter Rainer Neeser erklärt warum.

(msw). Rainer Neeser kann als Leiter der Tischtennis-Abteilung des SV Fun-Ball Dortelweil auf zufriedenstellende erste drei Spieltage zurückblicken. Die erste Mannschaft steht in der Bezirksliga der Herren/Gruppe 4 auf einem überraschenden zweiten Platz, während die zweite Garnitur in derselben Klasse nach einer vermeidbaren 6:9-Niederlage gegen den TV Gedern auf den Abstiegs-Relegationsplatz zurückgefallen ist. Eine 5:1-Führung reichte nicht.

Herr Neeser, Sie haben vor der Saison die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft fast gewechselt. Wie kam es dazu?

Rainer Neeser:Wir wollten die jüngeren und motivierteren Spieler in der ersten Mannschaft sowie die älteren und weniger motivierten in der zweiten Mannschaft haben. Außerdem mussten wir schauen, wer am besten zu wem passt. Dadurch sind die neuen Aufstellungen entstanden. Insgesamt sind unsere Spieler ja sehr ausgeglichen von den Leistungen her.

Wie sind die bisherigen drei Spieltage nach Ihrer Ansicht gelaufen?

Neeser:Es ist bisher mehr oder weniger so gelaufen wie wir uns das auch vor der Saison gedacht hatten. Die erste Mannschaft soll oben dran bleiben, ohne aufzusteigen, denn dafür fehlt uns einfach eine gute Nummer eins. Die zweite Mannschaft hatte ein bisschen Pech, doch der Klassenerhalt sollte zu schaffen sein. Die dritte Mannschaft spielt in der Bezirksklasse/Gruppe 8 im Mittelfeld, während es unsere "Vierte" in der Gruppe 7 trotz eines Sieges gegen den TTC Florstadt schwer haben wird. Sie sind von der Aufstellung her die schwächste Mannschaft der Klasse. Und auch die in die Kreisliga aufgestiegene fünfte Mannschaft wird sich wohl nur halten können, wenn wir als Absteiger einen Nachrückerplatz erhalten können.

Wie jedes Jahr konnten Sie auch in dieser Saison mit Torsten Haase einen Neuzugang in Ihren Reihen begrüßen. Wie hat er den Weg in den Verein gefunden?

Neeser:Wie schon so viele vor ihm, ist auch er hierher gezogen. Er wohnt in Karben, wollte aber bei uns spielen. Und für die Zukunft erwarte ich noch weitere Zugänge, denn in Bad Vilbel entsteht ja ein riesiges Neubaugebiet mit 3000 neuen Bürgern. Und da werden sicher auch einige Tischtennis-Spieler darunter sein. Und wo sollten sie da hingehen außer zu uns?

Was fehlt ist nach wie vor ein Topspieler, der den Verein auch einmal in die Bezirksoberliga bringen könnte. Ist der vor zwei Jahren abgewanderte Steven Frinta da noch ein Thema?

Neeser:Frinta ist aktuell kein Thema. Wenn er zurück kommen möchte, dann soll er das selbst entscheiden. Und solange wir keine gute Nummer eins haben, werden wir auch nicht aufsteigen, denn sonst würden wir in der Bezirksoberliga nur verlieren.

Könnte die erhoffte Kraft aus dem eigenen Nachwuchs kommen?

Neeser:Wir haben derzeit drei U15-Teams. Von denen haben zwei bis drei Spieler gute Ansätze. Aber das wird bei ihnen noch etwas dauern. Und dann muss man heutzutage ja auch immer abwarten, ob sie überhaupt dabei bleiben. (Foto: Archiv)

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